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Krankheiten, Klimaschutz und Komfort

12.12.2005


Unbekannte und ungenutzte Potenziale


Dieser Maus-Brusttumor wurde mit Hilfe von blaugrün-leuchtenden Bakterien identifiziert. (Foto: Dr. J. Fensterle, Prof. Dr. A. Szalay, Universität Würzburg)


Lymphfollikel und ein follikulär dendritisches Netzwerk der Milz, in dem sich Prionen in einer frühen Phase nach der Infektion ansammeln. (Bilder: Flechsig/Klein)



Der Mensch und seine Umwelt ist das zentrale Thema in der "Welt des Lebens".

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Krebs ist trotz intensiver und langer Forschung nach wie vor eine der großen Geißeln der Menschheit, zusammen mit Infektionskrankheiten. Hochwirksame Medikamente gibt es zwar, oft schädigen sie den Körper der Patienten aber ähnlich stark wie die Krankheit. Ulf Rapp und Ivaylo Gentschev erläutern, wie raffiniert Bakterien gegen Krebs eingesetzt werden können: Sie spüren den Tumor auf, machen ihn sichtbar und können auch die "Waffen" zur Eliminierung dorthin transportieren.

Prionen sind nur scheinbar simple Proteine. Normalerweise unschädlich können einige der körpereigenen Prionproteine zu gefährlichen Aggressoren mutieren und Mensch und Tier infizieren. Michael Klein und Eckhard Flechsig haben entdeckt, wie das Prion vom Magen ins Gehirn gelangt. Diesen Mechanismus zu kennen, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entwicklung einer Diagnose oder Therapie.

Strom, Gas und Benzin werden fast wöchentlich teurer und dass diese Ressourcen langsam schwinden, ist seit langer Zeit bekannt. Auf den liebgewordenen Lebensstandard zu verzichten fällt vielen schwer, auch wenn das nicht nur teuer, sondern mit Hinblick auf den Klimaschutz langfristig fatal sein kann. Die regenerativen Energiequellen könnten ein Ausweg aus dem Dilemma sein: Andrea Spangenberg, Stephan Prechtl, Doris Schieder und Martin Faulstich zeigen die ungenutzten Potenziale!

Köpfe ohne Grenzen

Wissenschaft braucht Visionen und mutige, helle Köpfe. Die bayerischen Forschungsverbünde haben das Denken in wissenschaftlichen Disziplinen verlassen, um Innovationen und Perspektiven zu schaffen. Wirtschaftspartner setzen die Forschungsergebnisse zügig in die wirtschaftliche Anwendung um; sie sichern damit Arbeitsplätze oder schaffen neue. Aber auch mehr als 40 Spin-off-Unternehmen aus den Forschungsverbünden haben den Schritt in den Markt gewagt und zahlreiche Patente sind entstanden. Die wissenschaftlichen Meriten der Verbünde erhöhen die Attraktivität des Wissenschaftsstandorts Bayern. Die wirtschaftlichen Erfolge helfen, der bayerischen Wirtschaft auch in der globalen Vernetzung nicht nur den Platz zu sichern, sondern sie auch für die Zukunft fit zu machen. Forschen im Verbund ist das Rezept der Zukunft gegen die Probleme von Morgen.

Christine Kortenbruck | idw
Weitere Informationen:
http://www.abayfor.de
http://www.abayfor.de/abayfor/presse_print/zib/index.php

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