Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zukunftsinvestitionen: Das Projekt BIORARE, Gewinner des Projektaufrufs

03.03.2011
Das Projekt BIORARE des CEMAGREF [1] und seiner Partner wurde im Rahmen des Projektaufrufs "Biotechnologie und Bioressourcen" des Programms Zukunftsinvestitionen ausgewählt und wird mit insgesamt 2,2 Millionen Euro gefördert.

BIORARE bietet innovative Technologien zur Nutzung von Biomasse aus organischen Abfällen als erneuerbare Ressource. Sie soll das Erdöl insbesondere in der Chemie und bei Kraftstoffen ersetzen.

Anlässlich der Landwirtschaftsausstellung gaben die Ministerin für Hochschulen und Forschung, Valérie Pécresse, der Minister für Landwirtschaft, Bruno Le Maire, und der Generalkommissar für Investitionen, René Ricol, am 23. Februar 2011 die Ergebnisse des Projektaufrufs "Biotechnologie und Bioressourcen" des Programms Zukunftsinvestitionen bekannt.

Insgesamt 17 Projekte hatten sich im Rahmen dieses Projektaufrufs beworben. Fünf davon wurden ausgewählt, darunter das Projekt BIORARE, bei dem Forscher des CEMAGREF, des INRA in Narbonne und des Labors für chemische Verfahrenstechnik in Toulouse (CNRS-INPT-UPS) in Partnerschaft mit Suez Environnement zusammenarbeiten.

BIORARE basiert auf einer innovativen Technologie - der mikrobiologischen Elektrosynthese – mit deren Hilfe die Wiederverwertung organischer Abfälle, die von unserer Gesellschaft in großen Mengen produziert werden, als Biokraftstoffe und Moleküle für die grüne Chemie beurteilt werden kann. Durch die Zusammenarbeit mit Suez Environment [2] wird ein schneller Transfer der Ergebnisse aus der Grundlagenforschung in industrielle Anwendungen möglich.

Eine weitere Besonderheit des Projekts ist, dass es die Umweltverträglichkeit beurteilt, den rechtlichen Rahmen untersucht und die gesellschaftliche Akzeptanz der Bioprodukte testet, bevor die Produkte in die industrielle Entwicklung gehen.

[1] CEMAGREF - Französisches Zentrum für Landmaschinenwesen, Agrartechnik, Gewässer und Forstwesen

[2] Suez Environment ist ein französischer Konzern in der Umweltbranche. Suez Environnement umfasst die gesamten Aktivitäten in der Wasser- und Abfallwirtschaft der Suez Gruppe.

Kontakt:

- Marie Signoret, Cemagref – Tel: +33 1 40 96 61 30 – E-Mail: presse@cemagref.fr - www.cemagref.fr

- Hélène Enginger, Suez Environnement – Tel: +33 1 58 81 23 23 – E-Mail: suez_env.PressOffice@suezenv. com - www.suez-env.com

Quelle:

- "Investissements d'Avenir - le projet BIORARE, lauréat de l'appel à projets "Biotechnologie et Bioressources" : des moyens pour développer une alternative aux produits pétroliers" - Pressemitteilung des Cemagref - 25.02.2011 http://www.cemagref.fr/presse/communiques/le-projet-biorare-laureat-de-lappel-a-projets-biotechnologieet- bioressources

Redakteurin: Myrina Meunier, myrina.meunier@diplomatie.gouv.fr

Myrina Meunier | Wissenschaft-Frankreich
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-frankreich.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Besser lernen: Kurze Bewegungspausen im Unterricht wirken sich positiv auf die Konzentrationsleistung aus
13.02.2020 | Pädagogische Hochschule Karlsruhe

nachricht Fremdsprachen - Das Akzentparadox
10.02.2020 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultraschnelles Schalten eines optischen Bits: Gewinn für die Informationsverarbeitung

Wissenschaftler der Universität Paderborn und der TU Dortmund veröffentlichen Ergebnisse in Nature Communications

Computer speichern Informationen in Form eines Binärcodes, einer Reihe aus Einsen und Nullen – sogenannten Bits. In der Praxis werden dafür komplexe...

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Globale Datenbank für Karstquellenabflüsse

21.02.2020 | Geowissenschaften

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Langlebige Fachwerkbrücken aus Stahl einfacher bemessen

21.02.2020 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics