Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bildungsoffensive auf Malta

05.02.2010
Seit 2009 ist das Fraunhofer IAO an einem Projekt mit der maltesischen Hochschule MCAST beteiligt, das die Verbesserung von Lehre und Forschung zum Ziel hat. Das IAO kann vor allem seine Erfahrung im Bereich der angewandten Forschung einbringen.
Das Malta College of Arts, Science & Technology, kurz MCAST, gilt auf Malta mit mehr als 5000 Vollzeit- und gut 4000 Teilzeitstudenten als führende akademische

Institution für die berufliche Weiterbildung. An zehn Instituten, die die verschiedensten Bereiche wie Technologie, Naturwissenschaften, Business, Soziales sowie Kunst und Sport abdecken, bietet die Hochschule Abschlüsse etwa auf dem Niveau des deutschen Vordiploms an.

Das Fraunhofer IAO engagiert sich mit weiteren Partnern in einem Projekt mit der Hochschule, um die Bereiche Lehre und Forschung weiterzuentwickeln. Inhalt der vom Europäischen Sozialfonds geförderten Kooperation ist zum einen ein wissenschaftlicher Ausbau der Bildungsangebote, zu dem die Entwicklung neuer Curricula, die Vorbereitung und initiale Umsetzung neuer Unterrichtsmaterialien

sowie die Qualitätssicherung von Bildungsangeboten zählen. Diese Erweiterung sowie Verbesserung des Lehrangebots wird durch die Weiterqualifizierung von MCAST-Dozenten im Bereich der angewandten Forschung sowie einem Programm zur Steigerung der Methodenkompetenz im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens ergänzt.

Der Erfolg der Kooperation ist bereits sichtbar: Schon seit September 2009 bietet MCAST neue Weiterbildungs-Abschlusskurse an, deren anwendungsorientiertes Konzept besonders stark den Bedürfnissen der Studenten und Unternehmen entgegen kommt und sich somit deutlich von den Angeboten der Universität Malta unterscheidet. Involviert sind die MCAST-Institute für Art & Design, Business & Commerce, Agribusiness, Communication & Technology, Electrical & Electronics Engineering, Building & Construction, Mechanical Engineering und Community Services.

Ausschlaggebend bei der Auswahl des richtigen Partners für das Vorhaben war für MCAST "die Erfahrung der Fraunhofer-Gesellschaft im Bereich der Angewandten Forschung sowie deren gute Beziehungen zur Industrie und anderen Forschungseinrichtungen". Fraunhofer könne deshalb nicht nur dabei unterstützen, Kurse zu konzipieren und Mitarbeiter zu schulen, sondern auch zu einer Stärkung der Forschung und Entwicklung gemeinsam mit der heimischen Industrie beitragen. Ausgehen sollen hiervon einerseits weitreichende Beschäftigungsimpulse im Sinne der Bildung und Forschung als "Standortfaktor", andererseits eine verbesserte Anschlussfähigkeit der Absolventen im Ausland, da Malta aufgrund seiner Größe nur begrenzte Beschäftigungsmöglichkeiten bietet.

Partner im Projekt sind neben dem Fraunhofer IAO unter anderem das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software-Engineering IESE, die Universität der Künste (UdK) in Berlin und das österreichische Wirtschaftsförderinstitut (WiFi).

AnsprechpartnerFraunhofer IAO
Prof. Dr.-Ing. Joachim Warschat
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2081
Fax +49 711 970-2287
joachim.warschat@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Eye-Tracking-Labor: Erfassung und Analyse von Blickbewegungen hilft, Lernverhalten zu verbessern
04.12.2018 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Wie Mensch und Maschine mit komplexen Situationen umgehen
19.11.2018 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wenn sich Atome zu nahe kommen

„Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“ - dieses Faust’sche Streben ist durch die Rasterkraftmikroskopie möglich geworden. Bei dieser Mikroskopiemethode wird eine Oberfläche durch mechanisches Abtasten abgebildet. Der Abtastsensor besteht aus einem Federbalken mit einer atomar scharfen Spitze. Der Federbalken wird in eine Schwingung mit konstanter Amplitude versetzt und Frequenzänderungen der Schwingung erlauben es, kleinste Kräfte im Piko-Newtonbereich zu messen. Ein Newton beträgt zum Beispiel die Gewichtskraft einer Tafel Schokolade, und ein Piko-Newton ist ein Millionstel eines Millionstels eines Newtons.

Da die Kräfte nicht direkt gemessen werden können, sondern durch die sogenannte Kraftspektroskopie über den Umweg einer Frequenzverschiebung bestimmt werden,...

Im Focus: Datenspeicherung mit einzelnen Molekülen

Forschende der Universität Basel berichten von einer neuen Methode, bei der sich der Aggregatzustand weniger Atome oder Moleküle innerhalb eines Netzwerks gezielt steuern lässt. Sie basiert auf der spontanen Selbstorganisation von Molekülen zu ausgedehnten Netzwerken mit Poren von etwa einem Nanometer Grösse. Im Wissenschaftsmagazin «small» berichten die Physikerinnen und Physiker von den Untersuchungen, die für die Entwicklung neuer Speichermedien von besonderer Bedeutung sein können.

Weltweit laufen Bestrebungen, Datenspeicher immer weiter zu verkleinern, um so auf kleinstem Raum eine möglichst hohe Speicherkapazität zu erreichen. Bei fast...

Im Focus: Data storage using individual molecules

Researchers from the University of Basel have reported a new method that allows the physical state of just a few atoms or molecules within a network to be controlled. It is based on the spontaneous self-organization of molecules into extensive networks with pores about one nanometer in size. In the journal ‘small’, the physicists reported on their investigations, which could be of particular importance for the development of new storage devices.

Around the world, researchers are attempting to shrink data storage devices to achieve as large a storage capacity in as small a space as possible. In almost...

Im Focus: Data use draining your battery? Tiny device to speed up memory while also saving power

The more objects we make "smart," from watches to entire buildings, the greater the need for these devices to store and retrieve massive amounts of data quickly without consuming too much power.

Millions of new memory cells could be part of a computer chip and provide that speed and energy savings, thanks to the discovery of a previously unobserved...

Im Focus: Quantenkryptographie ist bereit für das Netz

Wiener Quantenforscher der ÖAW realisierten in Zusammenarbeit mit dem AIT erstmals ein quantenphysikalisch verschlüsseltes Netzwerk zwischen vier aktiven Teilnehmern. Diesen wissenschaftlichen Durchbruch würdigt das Fachjournal „Nature“ nun mit einer Cover-Story.

Alice und Bob bekommen Gesellschaft: Bisher fand quantenkryptographisch verschlüsselte Kommunikation primär zwischen zwei aktiven Teilnehmern, zumeist Alice...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Tagung 2019 in Essen: LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

14.12.2018 | Veranstaltungen

Pro und Contra in der urologischen Onkologie

14.12.2018 | Veranstaltungen

Konferenz zu Usability und künstlicher Intelligenz an der Universität Mannheim

13.12.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kommunikation zwischen neuronalen Netzwerken

17.12.2018 | Biowissenschaften Chemie

Beim Phasenübergang benutzen die Elektronen den Zebrastreifen

17.12.2018 | Physik Astronomie

Pharmazeuten erzielen Durchbruch bei Suche nach magensaftbeständigen Zusätzen für Medikamente

17.12.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics