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Neue Charta für die Hochschulberatung in Europa

19.04.2007
Das Europäische Forum für Hochschulberatung (Forum Européen de l'Orientation Académique - FEDORA), ein Zusammenschluss von Hochschulberatungsexperten aus 28 Ländern, hat eine "Charta für Beratung im Europäischen Hochschulraum" veröffentlicht.

Der Bologna-Prozess verändert nicht nur die Studienstrukturen der Hochschulen in Europa, sondern stellt auch neue Anforderungen an die Beratung der Studienbewerber und Studierenden. Das Europäische Forum für Hochschulberatung (Forum Européen de l'Orientation Académique - FEDORA), ein Zusammenschluss von Hochschulberatungsexperten aus 28 Ländern, hat eine Charta für Beratung im Europäischen Hochschulraum beschlossen, die jetzt veröffentlicht wurde.

Die neue "FEDORA Charter on Guidance and Counselling in the European Higher Education Area" umfasst Aussagen über die Ziele von FEDORA, über Ethik und Qualität von Hochschulberatung, die Ausstattung der Beratungseinrichtungen sowie Transparenz und Bildungsgerechtigkeit. Hauptelement der FEDORA-Charta ist ein gemeinsamer Ziel- und Verhaltenskodex für Beratung an europäischen Hochschulen als Grundlage gemeinsamer Tätigkeits- und Ausbildungsstandards von Fachpersonal und Rahmen für die Bereitstellung ausreichender Mittel durch die Entscheidungsträger.

Die Grundstruktur für die Entwicklung der Charta war bereits während eines FEDORA-Symposiums in Krakau/Polen im Februar 2006 entwickelt worden. Zur Vorbereitung des Symposiums hatten die FEDORA-Ländervertreter Berichte über die Beratungseinrichtungen ihrer Staaten erstellt. Ausführlich diskutiert und beschlossen wurde die Charta dann auf dem FEDORA-Kongress in Vilnius/Litauen. Zahlreiche internationale Organisationen haben inzwischen ihre Zustimmung zur FEDORA Charta bekundet. Die European University Association (EUA), Dachverband der Europäischen Universitäten, die europäischen Studierendenorganisationen sowie die UNESCO begrüßten die Charta in Geleitworten zur jetzt vorliegenden Publikation. Der scheidende FEDORA-Präsident Dr. Gerhart Rott, Universität Wuppertal http://www.zsb.uni-wuppertal.de, hatte Gelegenheit, die Charta persönlich EU-Bildungskommissar Ján Figel zu überreichen.

Mit Unterstützung der EUA wird die FEDORA-Charta über die Rektorenkonferenzen vertrieben. Sie soll in die diesjährige EUA-Convention sowie in die Bologna-Nachfolgekonferenz eingehen. Die zweisprachige FEDORA-Charta steht als pdf-Dokument http://www.fedora.eu.org zur Verfügung.

Kontakt:
Akad. Direktor Dipl.-Psych. Dr. Gerhart Rott
Bergische Universität Wuppertal
Telefon 0202/439-3890, Fax -2597
E-Mail rott@uni-wuppertal.de

Michael Kroemer | idw
Weitere Informationen:
http://www.fedora.eu.org
http://www.zsb.uni-wuppertal.de

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