Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rostockern gelingt Hattrick bei EU-Life-Science-Forschungsprojekten!

11.12.2006
Rostocker Technologiemanager stärken mit ihren Ideen den Wissenschaftsstandort

Mit der Unterzeichnung der Verträge von drei neuen EU-Projekten aus der letzten Runde des 6. EU-Forschungsrahmenprogramms im Themenbereich Life Sciences ist dem Steinbeis Team Nordost in Rostock der Hattrick gelungen.

Die Bandbreite der Vorhaben reicht dabei von der Koordination der internationalen Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Schmerzmedikamenten über die Beratung zur Einbindung von kleinen und mittleren Unternehmen in internationale Forschungsprojekte bis zu Management-Trainings für junge Wissenschaftler in den Life Sciences.

Zwei der drei Projekte werden dabei vom Steinbeis Team Nordost geleitet. "Der Hattrick ist nicht nur ein großer Erfolg für unser Unternehmen, er ist vielmehr auch eine bedeutende internationale Stärkung des Wissenschaftsstandortes Mecklenburg-Vorpommern, vor allem in der ScanBalt BioRegion", so Frank Graage, Leiter des Steinbeis Team Nordost.

... mehr zu:
»Hattrick »Life

Im Projekt "Normolife" arbeiten Wissenschaftler an elf europäischen Standorten an der Entwicklung von Medikamenten zur Schmerzlinderung von Krebspatienten, ein wichtiger Partner ist auch die Universität Rostock mit einem Nervenzellsensor-System. Ziel ist dabei die Entwicklung von Substanzen, die die Schmerzrezeptoren an den Nerven und im menschlichen Gehirn blockieren und dabei gleichzeitig die Nebenwirkungen bisheriger Medikamente ausschließen. Das Projekt wird von der EU-Kommission mit zwei Millionen Euro gefördert und von der Polnischen Akademie der Wissenschaften geleitet. Das Steinbeis Team Nordost übernimmt hierbei Aufgaben im Management des Konsortiums.

"Boost Biosystems" hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmer und Forscher aus Biotechnologie und Mikrosystemtechnik zur Entwicklung von Biosystemen in EU-Forschungsprojekten zusammen zu bringen und auf dem Weg in solche internationalen Konsortien zu begleiten. Zunächst wird ein Marktüberblick erarbeitet, in einem zweiten Schritt werden in regionalen und internationalen Veranstaltungen die Akteure der Branche informiert und zusammen gebracht. Das Steinbeis Team Nordost führt das ScanBalt-Projekt, Partner sind Unternehmen des Technologietransfers, BioRegionen und Technologieparks im Ostseeraum.

Junge europäische Wissenschaftler für die Themen Innovations- und EU-Forschungsmanagement zu sensibilisieren und fortzubilden ist das Ziel von "TRAYSS PRIME". Dabei werden in einem neuartigen Konzept Workshops zu Themen wie Innovationsmanagement und Intellectual Property sowie EU-Projektvorbereitung und Bioethik als "Satelliten" an internationale Biotechnologiekonferenzen angekoppelt. So erfahren diese Konferenzen eine zusätzliche Aufwertung des Programms, gleichzeitig haben die Entwickler von TRAYSS PRIME einen kurzen Weg zu den Wissenschaftlern - Synergien können perfekt genutzt werden. Abschließend wird in 2008 eine Summer School die Themen komprimiert anbieten. In diesem Projekt koordiniert das Steinbeis Team Nordost die Zusammenarbeit mit ScanBalt und dem Lübecker Unternehmen Prosciencia.

Kontakt und Bildanfragen:
Henner Willnow
Steinbeis-Transferzentrum Technologie-Management Nordost
Richard-Wagner-Straße 6
D-18055 Rostock
Tel.: 0381 - 491 30 43,
willnow@steinbeis-nordost.de

Dr. Heinrich Cuypers | idw
Weitere Informationen:
http://www.steinbeis-nordost.de
http://www.scanbalt.org

Weitere Berichte zu: Hattrick Life

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Reifungsmuster des Hippokampus steuert die menschliche Gedächtnisentwicklung
23.07.2018 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

nachricht Lehrerbildung für die digitale Welt
17.07.2018 | Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue interaktive Software: Maschinelles Lernen macht Autodesigns aerodynamischer

Neue Software verwendet erstmals maschinelles Lernen um Strömungsfelder um interaktiv designbare 3D-Objekte zu berechnen. Methode wird auf der renommierten SIGGRAPH-Konferenz vorgestellt

Wollen Ingenieure oder Designer die aerodynamischen Eigenschaften eines neu gestalteten Autos, eines Flugzeugs oder anderer Objekte testen, lassen sie den...

Im Focus: New interactive machine learning tool makes car designs more aerodynamic

Scientists develop first tool to use machine learning methods to compute flow around interactively designable 3D objects. Tool will be presented at this year’s prestigious SIGGRAPH conference.

When engineers or designers want to test the aerodynamic properties of the newly designed shape of a car, airplane, or other object, they would normally model...

Im Focus: Der Roboter als „Tankwart“: TU Graz entwickelt robotergesteuertes Schnellladesystem für E-Fahrzeuge

Eine Weltneuheit präsentieren Forschende der TU Graz gemeinsam mit Industriepartnern: Den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge, das erstmals auch das serielle Laden von Fahrzeugen in unterschiedlichen Parkpositionen ermöglicht.

Für elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden weltweit hohe Wachstumsraten prognostiziert: 2025, so die Prognosen, wird es jährlich bereits 25 Millionen...

Im Focus: Robots as 'pump attendants': TU Graz develops robot-controlled rapid charging system for e-vehicles

Researchers from TU Graz and their industry partners have unveiled a world first: the prototype of a robot-controlled, high-speed combined charging system (CCS) for electric vehicles that enables series charging of cars in various parking positions.

Global demand for electric vehicles is forecast to rise sharply: by 2025, the number of new vehicle registrations is expected to reach 25 million per year....

Im Focus: Der „TRiC” bei der Aktinfaltung

Damit Proteine ihre Aufgaben in Zellen wahrnehmen können, müssen sie richtig gefaltet sein. Molekulare Assistenten, sogenannte Chaperone, unterstützen Proteine dabei, sich in ihre funktionsfähige, dreidimensionale Struktur zu falten. Während die meisten Proteine sich bis zu einem bestimmten Grad ohne Hilfe falten können, haben Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie nun gezeigt, dass Aktin komplett von den Chaperonen abhängig ist. Aktin ist das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen. Das Chaperon TRiC wendet einen bislang noch nicht beschriebenen Mechanismus für die Proteinfaltung an. Die Studie wurde im Fachfachjournal Cell publiziert.

Bei Aktin handelt es sich um das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen, das bei Prozessen wie Zellstabilisation, Zellteilung und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Das Architekturmodell in Zeiten der Digitalen Transformation

14.08.2018 | Veranstaltungen

EEA-ESEM Konferenz findet an der Uni Köln statt

13.08.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung in der chemischen Industrie

09.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kleine Helfer bei der Zellreinigung

14.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Oberflächeneigenschaften für holzbasierte Werkstoffe

14.08.2018 | Materialwissenschaften

Fraunhofer IPT unterstützt Zweitplatzierten bei SpaceX-Wettbewerb

14.08.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics