Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internetauftritt des BMBF-Förderschwerpunktes zum Integrierten Wasserressourcen-Management (IWRM)

30.06.2008
Viele Entwicklungs- und Schwellenländer leiden unter mangelhafter Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung.

Die Millenium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen sehen daher vor, die Zahl der Menschen ohne Zugang zu sicherem Trinkwasser und angemessener Sanitärversorgung bis 2015 zu halbieren.

Die Bundesregierung unterstützt diese humanitäre Aufgabe durch Forschung zum IWRM im Rahmenprogramm Forschung für die Nachhaltigkeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Der Auf- und Ausbau einer nachhaltigen Wasser- und Abwasserinfrastruktur ist zudem ein wachsender Investitionsmarkt. Einen Überblick über die Ziele des Förderschwerpunktes und die geförderten Projekte in zahlreichen Partnerländern insbesondere in Asien, im Nahen Osten sowie in Afrika bietet jetzt ein Internetauftritt unter http://www.wasserressourcen-management.de.

Mit dem Prinzip des IWRM soll eine nach Menge und Güte nachhaltige Bewirtschaftung der miteinander in Wechselwirkung stehenden oberirdischen Gewässer, der Grundwasserleiter und gegebenenfalls auch der Küstengewässer geleistet werden. Dies sichert die soziale und wirtschaftliche Entwicklung sowie die Funktionsfähigkeit lebenswichtiger Ökosysteme und verbessert damit die Lebensbedingungen der Menschen. Im Förderschwerpunkt werden hierzu an größenmäßig überschaubaren Modellregionen neue Herangehensweisen und Techniken erprobt, angepasst und weiterentwickelt.

Gleichzeitig wird die internationale Zusammenarbeit im Wasserfach unterstützt und die interdisziplinäre Kooperation von Wissenschaft, Behörden und Wirtschaft gestärkt. Für deutsche Unternehmen im Wasser- und Umweltsektor soll zudem der Zugang zu neuen Märkten erleichtert werden. Forschung zum IWRM ist daher auch Bestandteil der ressortübergreifenden Hightech-Strategie und trägt zu den Zielen der German Water Partnership bei.

Bei den Modellregionen beispielsweise in Südafrika, Vietnam oder in der Mongolei handelt es sich in der Regel um Fluss- und Flussteil-Einzugsgebiete oder Siedlungsräume mit zugehörigen Gewässern. Neben den Zielen und der Struktur des Förderschwerpunktes werden diese Untersuchungsgebiete vorgestellt und die jeweiligen Projektkonzepte erläutert. Die einzelnen Projektseiten aus der Rubrik " Forschung" weisen eine einheitliche Struktur auf und liefern:

- Informationen über Rahmenbedingungen im jeweiligen Gebiet
- Lösungsansätze und
- Ziele des Projektes.
In einem separaten Bereich unter " Themenverwandte Programme und Projekte" werden zudem themenverwandte Vorhaben aus der BMBF-Förderung im Wassersektor präsentiert.

Eine weitere Rubrik des Internetauftritts stellt aktuelle Entwicklungen und Termine im Förderschwerpunkt oder in den Projekten vor und bietet ggf. Publikationen zum Herunterladen an.

Ansprechpartner:

Internationales Büro (IB) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Heinrich-Konen-Str. 1, 53227 Bonn
Telefon: 0228 / 3821-453
Telefax: 0228 / 3821-444
E-Mail: ib@dlr.de

Dr. Hans-Peter Niller | idw
Weitere Informationen:
http://www.pt-dlr.de/
http://www.internationales-buero.de
http://www.wasserressourcen-management.de

Weitere Berichte zu: Förderschwerpunkt IWRM Internetauftritt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Lehrerbildung für die digitale Welt
17.07.2018 | Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

nachricht Innovationen in der beruflichen Weiterbildung stärken
26.06.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics