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Krebsforschung: Unikliniken Köln und Bonn kooperieren mit Pittsburgh

27.06.2008
Pinkwart: "Diese internationale Kooperation wird die klinische Forschung in Nordrhein-Westfalen stärken"

Die Universitätskliniken Köln und Bonn haben gestern Abend eine weitreichende Zusammenarbeit mit ihren Kollegen vom Krebszentrum der Universität Pittsburgh (Pennsylvania) vereinbart.

Im Beisein von Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart unterzeichnete Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor des Centrums für Integrierte Onkologie Köln-Bonn (CIO Köln-Bonn), in Pittsburgh den Kooperationsvertrag. Pinkwart besucht noch bis Sonntag mit einer hochkarätig besetzten Delegation die vier großen Universitäten des NRW-Partnerstaats.

Pinkwart sagte: "Ich freue mich sehr, dass die Kölner und Bonner Krebsforscher mit einem so renommierten Partner in den USA zusammenarbeiten. Dies belegt die internationale Exzellenz der Kölner und Bonner Onkologen und wird die klinische Forschung in Nordrhein-Westfalen weiter stärken. Unser Ziel in der Medizinforschung ist es, auf besonders zukunftsträchtigen Feldern international Spitze zu werden."

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Um die hochschulmedizinische Forschung auszubauen, investiert das Land in den kommenden Jahren 24 Millionen Euro in sieben neue Schwerpunktprofessuren. Eine davon wird an der Uniklinik Köln im Bereich von Prof. Hallek angesiedelt und dient der Blutkrebs-Forschung.

Der in Pittsburgh unterzeichnete Kooperationsvertrag sieht vor, dass das CIO Köln-Bonn und das Krebszentrum Pittsburgh gemeinsame klinische Studien zu Lungenkrebs, Melanomen und chronischer Leukämie durchführen. Außerdem betreiben die beiden Zentren gemeinsame Grundlagenforschung und arbeiten in den Bereichen Management und Patientenversorgung zusammen. Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein Austausch von Medizinstudenten und die Mitarbeit von jungen Wissenschaftlern aus Pittsburgh am CIO Köln-Bonn geplant.

Das CIO Köln-Bonn ist eines der größten Krebszentren in Deutschland und kombiniert patientenorientierte Krankenversorgung mit exzellenter Forschung. Im Jahre 2007 wurde das CIO als eines von vier onkologischen Spitzenzentren von der Deutschen Krebshilfe ausgezeichnet. Die Partnerorganisation UPCI ist eines der erfolgreichsten Krebszentren der USA. UPCI ist Partner in einem Verbund von 19 Krankenhäusern und über 40 ambulanten Einrichtungen, die den Großteil der Krankenversorgung im Westen Pennsylvanias übernehmen.

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovation.nrw.de

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