Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bauforschungsprogramm 2007 - Ausschreibung der Förderung der Bauforschung

26.04.2006
Der Bund stellt Mittel zur Förderung der Bauforschung im Wohnungsbau zur Verfügung.

Wie in den Vorjahren beabsichtigt der Bund für das Jahr 2007, Mittel zur Förderung der Bauforschung im Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen. Die Zweckbestimmung der Mittel ist in § 43 Wohnraumförderungsgesetz festgelegt. Danach fördert der Bund Forschungen zum Zwecke der Senkung der Baukosten und der Rationalisierung des Bauvorgangs unter Berücksichtigung des ökologisch orientierten Bauens und des gesunden Wohnens. Die Förderung soll innovative Entwicklungen im Wohnungsbau anstoßen und wohnungspolitische Ziele unterstützen.

Die Bauforschung ist eine reine Antragsforschung d. h. das Forschungsthema eines Antrags wird nach Ausschreibung der Schwerpunktthemen vom Antragsteller formuliert. Im Rahmen der Bauforschungsförderung werden Forschungsinitiativen von Unternehmen, Hochschulen, Instituten und im Wohnungsbau tätigen Planungs- und Ingenieurbüros durch finanzielle Zuwendung unterstützt. Es können nur solche Forschungsarbeiten gefördert werden, die noch nicht begonnen worden sind und die den derzeitigen Stand der Forschung berücksichtigen. Die Ergebnisse der geförderten Forschungsarbeiten müssen von jedermann frei verwertet werden können.

Erfahrungsgemäß reichen die verfügbaren Mittel nicht aus, um alle eingehenden Forschungsanträge zu fördern. Daher werden insbesondere Forschungsanträge bevorzugt gefördert, die Fragen der Baukostendämpfung und Rationalisierung in den Zusammenhang mit aktuellen fachpolitischen Erfordernissen des Bauens und Wohnens stellen und die im besonderen Bundesinteresse liegen. In den Anträgen sollte daher deutlich beschrieben werden, wie dieses Ziel erreicht werden soll.

... mehr zu:
»Bauforschung »Bund »Wohnen

Die Forschungsvorhaben sollten den nachstehend genannten Forschungsschwerpunkten zugeordnet werden können:

1. Einsparmöglichkeiten beim Bauen und Wohnen einschließlich Nebenkosten
2. Wirtschaftlichkeit und Rationalisierung
3. Nachhaltiges Bauen und gesundes Wohnen
4. Energieeinsparung unter besonderer Berücksichtigung der CO2 -Emmissionen
5. Vermeidung von Bauschäden
Zur Vermeidung von Doppelforschung sind die in den vergangenen Jahren geförderten bzw. zur Förderung vorgesehenen Forschungsarbeiten zu beachten. Themen sowie Kurzberichte der in den vergangenen 3 Jahren abgeschlossenen Ar-beiten werden im Internet unter http://www.bbr.bund.de (Bauwesen / Förderung der Bauforschung) veröffentlicht, ebenso die Themen der in Arbeit befindlichen Forschungsprojekte mit Zielsetzung. Empfohlen wird zudem eine Recherche in den Auskunftsdiensten des Fraunhofer-Informations-Verlags Raum und Bau (Internetseite: http://www.irbdirekt.de/baufo/).

Ausschreibungsunterlagen

Seit April sind die Ausschreibungsunterlagen für das Bauforschungsprogramm 2007 des BBR im Internet unter www.bbr.bund.de/index.html?/bauwesen/bauforschungsprogramm2007.htm veröffentlicht.
Die Forschungsanträge können bis zum 30. Juni 2006 beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat II 13, Deichmanns Aue 31 - 37, 53179 Bonn, eingereicht werden.

Kontakt: Guido Hagel, Tel: 01888 - 401 1482

Auskunftsdienst Bauforschung:
Fraunhofer-Informations-Verlag Raum und Bau (IRB) Nobelstr. 12, 70569 Stuttgart (Tel. 0711/970-2500).

Guido Hagel | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbr.bund.de/index.html?/bauwesen/bauforschungsprogramm2007.htm
http://www.irbdirekt.de/baufo/
http://www.bbr.bund.de

Weitere Berichte zu: Bauforschung Bund Wohnen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Die Berge im Wohnzimmer
08.08.2018 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Bei der Planung von Gebäuden an die Sommerhitze denken
07.08.2018 | Technische Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue interaktive Software: Maschinelles Lernen macht Autodesigns aerodynamischer

Neue Software verwendet erstmals maschinelles Lernen um Strömungsfelder um interaktiv designbare 3D-Objekte zu berechnen. Methode wird auf der renommierten SIGGRAPH-Konferenz vorgestellt

Wollen Ingenieure oder Designer die aerodynamischen Eigenschaften eines neu gestalteten Autos, eines Flugzeugs oder anderer Objekte testen, lassen sie den...

Im Focus: New interactive machine learning tool makes car designs more aerodynamic

Scientists develop first tool to use machine learning methods to compute flow around interactively designable 3D objects. Tool will be presented at this year’s prestigious SIGGRAPH conference.

When engineers or designers want to test the aerodynamic properties of the newly designed shape of a car, airplane, or other object, they would normally model...

Im Focus: Der Roboter als „Tankwart“: TU Graz entwickelt robotergesteuertes Schnellladesystem für E-Fahrzeuge

Eine Weltneuheit präsentieren Forschende der TU Graz gemeinsam mit Industriepartnern: Den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge, das erstmals auch das serielle Laden von Fahrzeugen in unterschiedlichen Parkpositionen ermöglicht.

Für elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden weltweit hohe Wachstumsraten prognostiziert: 2025, so die Prognosen, wird es jährlich bereits 25 Millionen...

Im Focus: Robots as 'pump attendants': TU Graz develops robot-controlled rapid charging system for e-vehicles

Researchers from TU Graz and their industry partners have unveiled a world first: the prototype of a robot-controlled, high-speed combined charging system (CCS) for electric vehicles that enables series charging of cars in various parking positions.

Global demand for electric vehicles is forecast to rise sharply: by 2025, the number of new vehicle registrations is expected to reach 25 million per year....

Im Focus: Der „TRiC” bei der Aktinfaltung

Damit Proteine ihre Aufgaben in Zellen wahrnehmen können, müssen sie richtig gefaltet sein. Molekulare Assistenten, sogenannte Chaperone, unterstützen Proteine dabei, sich in ihre funktionsfähige, dreidimensionale Struktur zu falten. Während die meisten Proteine sich bis zu einem bestimmten Grad ohne Hilfe falten können, haben Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie nun gezeigt, dass Aktin komplett von den Chaperonen abhängig ist. Aktin ist das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen. Das Chaperon TRiC wendet einen bislang noch nicht beschriebenen Mechanismus für die Proteinfaltung an. Die Studie wurde im Fachfachjournal Cell publiziert.

Bei Aktin handelt es sich um das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen, das bei Prozessen wie Zellstabilisation, Zellteilung und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Das Architekturmodell in Zeiten der Digitalen Transformation

14.08.2018 | Veranstaltungen

EEA-ESEM Konferenz findet an der Uni Köln statt

13.08.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung in der chemischen Industrie

09.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kleine Helfer bei der Zellreinigung

14.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Oberflächeneigenschaften für holzbasierte Werkstoffe

14.08.2018 | Materialwissenschaften

Fraunhofer IPT unterstützt Zweitplatzierten bei SpaceX-Wettbewerb

14.08.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics