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Architektur für die mediale Stadt

21.02.2005


Vertragsunterzeichnung für gemeinsames Projekt von Architektur und Medien



Das Forschungsprojekt "Mediacity" startet am 1. Mai 2005 und untersucht, in welcher Weise die sich ständig weiter entwickelnden Medien der Informations- und Kommunikationstechnologien neue Möglichkeiten der räumlich orientierten Nutzung eröffnen. Für dieses Vorhaben hat die Europäische Kommission im Rahmen des Marie-Curie-Programms "Transfer of Knowledge" der Bauhaus-Universität Weimar rund 0,6 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Am kommenden Dienstag wird hierzu der Vertrag unterzeichnet.

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Geleitet wird das Projekt von Seiten der Fakultät Architektur durch Prof. Dr.-Ing. Gerd Zimmermann und für die Fakultät Medien durch Prof. Dr. Jens Geelhaar. Die Stadtforschung bringt Juniorprofessor Dr. Frank Eckardt ein, er ist zudem Projektkoordinator.

Drei Themengebiete stehen im Mittelpunkt dieses weiteren gemeinsamen Projektes der Fakultäten Architektur und Medien: Wissensorientierte lokale Ökonomien und städtische Gesellschaften; Nutzung neuer Medien in der Praxis von Architektur, Stadtplanung, Flächen- und Raumnutzung sowie notwendige politische und soziale Voraussetzungen für den sozial ausgewogenen Gebrauch der neuen Technologien. Ziel von "Mediacity" ist die langfristige Etablierung dieser Forschungsfelder in der Ausbildungs- und Forschungslandschaft in Europa.

Die zur Verfügung gestellten Mittel gewährleisten, dass der neue Forschungs- und Ausbildungsschwerpunkt in drei Phasen etabliert werden kann: Schaffung einer Wissensbasis, Erprobung von konkreten Forschungsansätzen in lokalen und regionalen Projekten und die universitäre Institutionalisierung.

Die Institutionalisierung des Schwerpunktes "Mediacity" wird mit einem geplanten Masterstudiengang "Mediarchitecture" und einem entsprechenden Doktorandenprogramm verbunden. Zur Umsetzung des Vorhabens und zur langfristigen Etablierung ist zudem ein Institut geplant. Ziel ist eine enge Verknüpfung zwischen einer praxisorientierten Forschung und Ausbildung, sowie eine Anbindung an die internationalen Entwicklungen auf dem Gebiet der neuen Medien. Kernstück des Projektes ist daher die Anwerbung von international anerkannten Experten auf den Forschungsgebieten (E-City, Architecture by Media und Knowledge Economy).

Dr. Manuela Schulz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-weimar.de

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