Multimedia im Auto: Navigation und Information mobil

Weit zurück sind die Zeiten des guten alten Dampfradios. Zu Hause und unterwegs steigen die Anforderungen an Geräte und Technik. Auch im Bereich der mobilen Kommunikation im Auto ist es die Digitaltechnik, die vielfältige Angebote und Dienste ermöglicht. Stressfreies Autofahren ist das Ziel. Dazu zählt die Zielführung über die Navigation ebenso wie die Kombination mit anderen mobilen Kommunikationsdiensten und interessanten Zusatzdiensten. Was es im einzelnen Neues gibt, wird die Internationale Funkausstellung in Berlin zeigen, die die wichtigsten Anbieter zwischen dem 25. August und 2. September unter dem Funkturm zusammen führen wird.

Dabei geht es um beachtliche Größenordnungen. Für das laufende Jahr rechnen Marktexperten mit einem Volumen von mehr als 1,1 Millionen verkauften Navigationsgeräten in Europa. Im Jahr 2000 waren es noch 775.000 Stück. Mehr als die Hälfte (640.000) sollen in diesem Jahr auf Deutschland entfallen. Jährlich wird mit einer durchschnittlichen Steigerung um 30 Prozent gerechnet. Im Jahr 2005 werden voraussichtlich gut vier Millionen Geräte verkauft.

Der Markt expandiert dank komfortabler Geräte und attraktiver Preise. Förderlich dabei sind neben der Einführung der dynamischen Navigation über aktuelle Verkehrsmeldungen auch die Ausweitung des Software-Angebots. Mit Hilfe von TMC (Traffic Message Channel) beziehen die Systeme die Daten der Rundfunkanstalten über Staulänge und Verkehrsfluss zusammen mit möglichen Geschwindigkeiten auf den Alternativstrecken in die Routenplanung ein.

Die DVD (Digital Versatile Disc) als Datenträger schickt sich auch in diesem Bereich an, die CD zu verdrängen. Höhere Speicherkapazität und schnellerer Datenzugriff sind die Trümpfe der DVD. Immer schneller werden die Routen berechnet. Dabei steigt der Informationsgehalt rapide an. Wissenswerte und interessante Fakten zu Objekten entlang der Route, touristische, kulturelle und gastronomische Ziele und Sehenswürdigkeiten sind mittlerweile ebenso enthalten wie Sportanlagen, Einkaufszentren, Flughäfen, Bahnhöfe und Tankstellen. Auch zur reinen Unterhaltung wird die DVD im Auto eingesetzt. Perfekte Mehrkanaltechnik bietet den Passagieren Kino und knackigen Mehrkanal-Sound unterwegs. Das Erstgenannte gilt selbstverständlich vor allem für die mitfahrenden Passagiere.

In naher Zukunft kommt Multimedia auch ins Auto. E-Mails vorlesen, Internetanwendungen, neueste Meldungen beispielsweise aus der Wirtschaft und „mobile commerce“ sind Entwicklungen, die derzeit für die Nutzung im Auto erschlossen werden. Das Auto entwickelt sich vom bloßen Fortbewegungsmittel zum vernetzten Terminal mit Mobilfunkanbindung, intelligenter Kommunikation und Satellitennavigation. Neue Technologien wie GPRS und zukünftig UMTS erlauben es, die Dienste schneller und umfangreicher zu gestalten. Der persönliche Zuschnitt spielt dabei eine große Rolle. Von überall soll der Nutzer auf seine persönlichen Informationen zugreifen können. Konkrete Projekte für zukünftige Anwendungen kombinieren dabei die reinen Info-Services mit Computer unterstützten Notfall- und Pannendiensten sowie Systemen zur Unfallvermeidung und Auffindung gestohlener Fahrzeuge.

Media Contact

Jochen Wiesinger ots

Weitere Informationen:

http://www.ifa-berlin.de.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik

Von allen Aktivitäten zur physischen Raum- und Zeitüberbrückung von Gütern und Personen, einschließlich deren Umgruppierung – beginnend beim Lieferanten, durch die betrieblichen Wertschöpfungsstufen, bis zur Auslieferung der Produkte beim Kunden, inklusive der Abfallentsorgung und des Recyclings.

Der innovations report bietet Ihnen hierzu interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Verkehrstelematik, Maut, Verkehrsmanagementsysteme, Routenplanung, Transrapid, Verkehrsinfrastruktur, Flugsicherheit, Transporttechnik, Transportlogistik, Produktionslogistik und Mobilität.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Theoretische Physik: Modellierung zeigt, welche Quantensysteme sich für Quantensimulationen eignen

Eine gemeinsame Forschungsgruppe um Prof. Jens Eisert von der Freien Universität Berlin und des Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat einen Weg aufgezeigt, um die quantenphysikalischen Eigenschaften komplexer Festkörpersysteme zu simulieren. Und…

Rotation eines Moleküls als „innere Uhr“

Mit einer neuen Methode haben Physiker des Heidelberger Max-Planck-Instituts für Kernphysik die ultraschnelle Fragmentation von Wasserstoffmolekülen in intensiven Laserfeldern detailliert untersucht. Dabei nutzten sie die durch einen Laserpuls angestoßene Rotation…

Auf dem Weg zur fischfreundlichen Wasserkraft

In dem europaweiten Projekt „FIThydro“ unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) haben Forscherinnen und Forscher in Zusammenarbeit mit Industriepartnern bestehende Wasserkraftwerke untersucht. Diese Ergebnisse nutzten sie, um neue Methoden…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close