Mischverkehrsbereiche gewinnen durch sichere Automation an Effizienz

Ein neu entwickeltes Telematiksystem gestattet ein sicheres und effektives Verwalten und Steuern von Transportmitteln in Mischverkehrsbereichen.

Durch die Ausweitung der europäischen Straßennetze ist der kombinierte Transport, bei dem ein Übergang von einem Transportmittel auf ein anderes erfolgt, zu einem Schwerpunkt der meisten Geschäftsaktivitäten geworden. Auf diese Weise kann der Handel mit den meisten Waren und Produkten jetzt die verschiedenen Möglichkeiten einer Nutzung von mehr als einem Verkehrsmittel nutzen. Allerdings ist die termingerechte und kosteneffiziente Auslieferung von Qualitätsprodukten von vielen Faktoren abhängig und direkt mit der sorgfältig geplanten Beförderung und Lagerung der Produkte korreliert.

Der Umgang mit Produkten und Waren in Mischverkehrsbereichen ist eine höchst komplizierte Aufgabe, deren Bewältigung sowohl Hochleistungstechnik als auch extrem intensive Handarbeit erfordert. Im Gegensatz zu den meisten anderen Telematik-Hilfsmitteln bietet diese italienische Entwicklung mit der Bezeichnung GEMMA ein effektives Verwalten und Steuern aller Betriebsabläufe, die in diesen Bereichen von mobilen Betriebsmitteln ausgeführt werden. Vor allem aber ermöglicht diese Innovation eine Minimierung der menschlichen Eingriffe in diese Aktivitäten, was die Gefahr von Fehlern und Unfällen verringert und mithin für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgt.

Konkret besteht GEMMA aus Peripheriekomponenten, die auf den mobilen Betriebsmitteln installiert sind und mit einem Zentralrechner kommunizieren. Das System gestattet das Planen und Umdisponieren von Aufgaben in Echtzeit, eine Fernbedienung der mobilen Betriebsmittel sowie eine kontinuierliche Überwachung der Betriebsabläufe und bietet über Sensoren verschiedene Steuerungs- und Reset-Optionen. Besonders interessant ist, dass das Software-Tool geeignete Daten nutzen kann, um Prioritäten in der Abfolge der einzelnen Aktivitäten festzulegen – eine Eigenschaft, die eine vollständige Automatisierung des Transportbetriebs ermöglicht.

Durch Einführung des GEMMA-Systems, so die Erwartung seiner Entwickler, dürften Mischverkehrsbereiche zu Knotenpunkten für die Koordinierung einer Vielzahl von Subsystemen werden, die sich durch Telematikverfahren vollständig verwalten und steuern lassen. Die neuartige Technologie bietet sich für Hafenmanagement-Unternehmen und sonstige Betriebe an, die sich mit dem Transport und/oder der Lagerung von Waren beschäftigen. Das System ist auch für individuelle Anforderungen bestimmter Partner konfigurierbar; hierfür wird qualifizierte technische Unterstützung angeboten.

Kontakt:

Ente per le Nuove Tecnologie l’Energia e l’Ambiente – ENEA – IRIDE
Viale della Costituzione Is.A/3 , Centro Direzionale
I-80143 Napoli
Linda Cifolelli
Tel: +39-874-481072
Fax: +39-874-64607
Email: linda.cifolelli@casaccia.enea.it

Media Contact

Linda Cifolelli ctm

Weitere Informationen:

http://www.casaccia.enea.it

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik

Von allen Aktivitäten zur physischen Raum- und Zeitüberbrückung von Gütern und Personen, einschließlich deren Umgruppierung – beginnend beim Lieferanten, durch die betrieblichen Wertschöpfungsstufen, bis zur Auslieferung der Produkte beim Kunden, inklusive der Abfallentsorgung und des Recyclings.

Der innovations report bietet Ihnen hierzu interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Verkehrstelematik, Maut, Verkehrsmanagementsysteme, Routenplanung, Transrapid, Verkehrsinfrastruktur, Flugsicherheit, Transporttechnik, Transportlogistik, Produktionslogistik und Mobilität.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Bakterien für klimaneutrale Chemikalien der Zukunft

For­schen­de an der ETH Zü­rich ha­ben Bak­te­ri­en im La­bor so her­an­ge­züch­tet, dass sie Me­tha­nol ef­fi­zi­ent ver­wer­ten kön­nen. Jetzt lässt sich der Stoff­wech­sel die­ser Bak­te­ri­en an­zap­fen, um wert­vol­le Pro­duk­te her­zu­stel­len, die…

Batterien: Heute die Materialien von morgen modellieren

Welche Faktoren bestimmen, wie schnell sich eine Batterie laden lässt? Dieser und weiteren Fragen gehen Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit computergestützten Simulationen nach. Mikrostrukturmodelle tragen dazu bei,…

Porosität von Sedimentgestein mit Neutronen untersucht

Forschung am FRM II zu geologischen Lagerstätten. Dauerhafte unterirdische Lagerung von CO2 Poren so klein wie Bakterien Porenmessung mit Neutronen auf den Nanometer genau Ob Sedimentgesteine fossile Kohlenwasserstoffe speichern können…

Partner & Förderer