Laut Frost & Sullivan maximieren Automationsdienstleistungen den Ertrag und Lebenszyklus von Investitionsgütern

Dennoch ist in solch schwierigen Zeiten das Thema Nachhaltigkeit von großer Bedeutung: Selbst wenn momentan kein Geld vorhanden ist, darf die Gesamtqualität der Produktionsprozesse nicht leiden, da sich nur so die Wettbewerbsfähigkeit erhalten lässt – allen Entlassungen und Budgetkürzungen zum Trotz.

Wenn es darum geht, den maximalen Ertrag aus dem vorhandenen Betriebsvermögen herauszuholen und den Lebenszyklus von Investitionsgütern zu verlängern, können Lösungen mit Automationsdienstleistungen helfen: Sie ermöglichen eine Verbesserung des Gesamtwirkungsgrades der Anlagen (Overall Equipment Effectiveness – OEE) bei verminderten Kosten und unterstützen zugleich das Funktionieren des Produktionsprozesses.

Vor diesem Hintergrund geht die Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.frost.com) davon aus, dass der Markt für ACS-Dienstleistungen (Dienstleistungen mit Automations- und Steuerungslösungen) in Europa, Nahost und Afrika von 4,4 Mrd. US-Dollar im Jahr 2008 auf ein Volumen von 8,4 Mrd. US-Dollar im Jahr 2015 zulegen wird. Das entspricht einer Gesamtjahreswachstumsrate von 9,58 Prozent.

Mehrere Faktoren fördern die Nachfrage nach ACS-Dienstleistungen

„Den Lebenszyklus ihrer Investitionsgüter zu verlängern und dadurch die Erträge zu maximieren, ist für die meisten Endnutzer zur dringenden Notwendigkeit geworden. Entsprechend müssen sie zur Verbesserung der Wartung und des Managements ihrer Anlagen zunehmend auf externe Dienstleister zurückgreifen“, erläutert Khadambari Shanbagaraman, Research Analyst für Industrieautomation bei der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.industrialautomation.frost.com).

„Außerdem hat sich die Situation insofern verschärft, als es vielen Unternehmen an entsprechenden Fachkräften mangelt, die sich um Support und Wartung kümmern könnten.“ Von dieser Situation profitieren vor allem Anbieter von Automationsdienstleistungen, die nun trotz rapide sinkender Hard- und Softwarepreise lukrative Geschäfte machen können. Für die Endanwender gilt: Wenn für die Firmen spürbare Kostenvorteile entstehen sollen, müssen moderne Automationsdienstleistungen von Anfang an in den Produktionsprozess int egriert werden.

Nachfrage aus einem breiten Endnutzerspektrum

Laut Frost & Sullivan entfielen im Jahr 2008 ca. 62 Prozent des ACS-Dienstleistungsmarktes auf Öl- und Gasindustrie, chemische Industrie und Energieerzeugung. Feld- und Migrationsdienstleistungen sowie Betriebsdienstleistungen werden besonders von den Sektoren Öl, Gas und Energieerzeugung nachgefragt. Andere Sektoren wie Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie die Pharmabranche nehmen mehr Beratungsdienstleistungen in Anspruch, da der Produktionsprozess hier von den Sicherheitsbestimmungen der EU und anderer Standardardisierungsgremien reguliert wird. Projektingenieur- und Installationsdienstleistungen, auf die im Jahr 2008 fast 38 Prozent aller ACS-Dienstleistungen in Europa entfielen, dürften aufgrund der sinkenden Investitionen künftig langsamer wachsen. Da die Endnutzer am liebsten alle Leistungen aus einer Hand beziehen, hat das Modell der Main Automation Contractors (MAC) an Bedeutung gewonnen. Das Outsourcing von Automationsdienstleistungen an einen MAC reduziert die

Gesamtkosten der Automation um fast 25-30 Prozent, da der Anbieter von Anfang des Produktionsprozesses an bis zur endgültigen Fertigstellung des Standortes einbezogen ist.

Optimistischer Ausblick

Automationsdienstleistungen werden nicht mehr länger nur als Möglichkeit betrachtet, einen gewissen Mehrwert zu schaffen, sondern als entscheidendes Steuerelement, das die Energieeffizienz verbessert, eine sichere Automation gewährleistet, die Standortbewertung fördert, die Prozessoptimierung vorantreibt und zu einem effektiven Ersatzteilmanagement verhilft. Außerdem tragen die Dienstleistungen zunehmend zur Verbesserung der gesamten Leistungsfähigkeit des Unternehmens bei. Die neuen Ansätze der MACs, der Main Instrumentation Vendors (MIV) und der 3-Party-Maintenance (3PM) spiegeln die Bedeutung der Automationsdienstleistungen und ihr erhebliches Potenzial in den Prozessindustrien wider. „Automationsdienstleistungen bieten nicht nur mehr Raum für die Endnutzer, sich auf die Entwicklung ihres Kerngeschäftes zu konzentrieren, sie bringen auch Vorteile für die Anbieter, die auf diese Weise ihre vertikale und horizontale Marktkompetenz verbessern, ihre geographische Marktdurchdri ngung erhöhen und sich als Komplettauftragnehmer für Automation statt nur als Produktlieferanten positionieren können“, fasst Khadambari Shanbagaraman zusammen. „Die unmittelbaren Auswirkungen solcher Trends dürften die Automationsanbieter dazu anspornen, ihre Geschäftsstruktur so zu entwickeln, dass sie ihre Kundenbasis in diesem umkämpften Markt noch weiter ausdehnen.“

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans Studien im Bereich Automationsdienstleistungen wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick – Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.

Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 35 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
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E-Mail: katja.feick@frost.com

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