FH FFM erstellt Studie über Lebensqualität von Menschen mit chronischen Wunden

Für eine wissenschaftliche Studie suchen Pflegewissenschaftler der Fachhochschule Frankfurt am Main – University of Applied Sciences (FH FFM) Menschen, die an einem Diabetischen Fuß oder einen offenen Bein erkrankt waren oder sind.

In Deutschland leiden rund 1,5 Millionen Menschen an einer chronischen Wunde des Fußes oder des Unterschenkels, die durch Diabetes oder Erkrankungen von Venen oder Arterien bedingt sind. Im Volksmund spricht man auch von einem offenen Bein oder einem Raucherbein. Die Lebensqualität der Menschen ist durch die Wunde stark eingeschränkt: Sie leiden unter Schmerzen, können oft das Haus nicht mehr verlassen, ihre sozialen Kontakte sind eingeschränkt und sie sind auf Andere angewiesen.

Um aus Perspektive der Patienten/-innen Auswirkungen von Krankheit und Therapie auf das Leben der Menschen zu erfassen, stellt man die Frage nach der Lebensqualität. Leider gibt es dazu noch zu wenige geeignete Fragebögen. Forscher der FH FFM unter der Leitung von Professorin Eva-Maria Panfil untersuchen deswegen die Eignung eines in England entwickelten Fragebogens zur Messung der Lebensqualität von Menschen mit Bein- und Unterschenkelwunden. Basierend auf den Ergebnissen kann dieser Fragebogen dann dazu beitragen, die Versorgung der Patienten zu verbessern.

Das Forscherteam der FH FFM bittet Menschen, die an einem Diabetischen Fuß oder an einem offenen Bein leiden oder gelitten haben, um Unterstützung bei ihrer Studie. Dazu müssen sie innerhalb von sieben Tagen zweimal Fragebögen ausfüllen. Anonymität ist bei dem Forschungsprojekt gewährleistet.

Kontakt: FH FFM, Anika Stötzer, Telefon: 069/1533-3245, von 10 bis 16 Uhr

Ansprechpartner für Medien

Tatiana Schukow idw

Weitere Informationen:

http://www.fh-frankfurt.de

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