Großer Erfolg der KfW Entwicklungsbank beim Schutz der Biodiversität in Honduras

Dank des Engagements der deutschen Entwicklungszusammenarbeit steht das Biosphärenreservat Río Plátano in Honduras nicht mehr auf der roten Liste des gefährdeten Welterbes.

Der Erhalt des rund 800.000 Hektar großen Gebiets an der Karibikküste, das über eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt verfügt, wird seit zehn Jahren von der KfW Entwicklungsbank und der GTZ unterstützt. „Wir sind stolz darauf, dass es vor allem der nachweisbare Erfolg der deutschen Entwicklungszusammenarbeit war, der die UNESCO zu ihrer Entscheidung bewogen hat, das Biosphärenreservat von der Liste des gefährdeten Welterbes zu nehmen“, sagte Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Seit Beginn des Vorhabens im Jahr 1996 hat die KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) rund 9 Mio. EUR Fördermittel für den Schutz des Biosphärenreservats eingesetzt. Die Kulturorganisation der Vereinten Nationen erkennt mit ihrer Entscheidung die Anstrengungen des honduranischen Staates zum Schutz der einzigartigen Biodiversität dem Gebiet an. Das World-Heritage-Centre der UNESCO hebt hervor, dass die deutsche Unterstützung zu dem jetzt getroffenen Beschluss entscheidend beigetragen hat; insbesondere wegen der Langfristigkeit des deutschen Engagements.

Mit Mitteln der Finanziellen Zusammenarbeit konnten die Honduraner den noch weitgehend unberührten Urwald in der Kernzone des Biosphärenreservats vor weiteren menschlichen Eingriffen schützen. In der Pufferzone, wo die Nutzung der Natur nach den Grundsätzen der UNESCO ausdrücklich zugelassen ist, werden inzwischen 100.000 Hektar tropischer Laubwald nachhaltig bewirtschaftet. Die Sicherung der Landrechte der Ureinwohner und Siedler ist mit deutscher Unterstützung noch im Gang. Die Bundesregierung hat Honduras weitere Mittel in Höhe von 6,7 Mio. EUR zugesagt.

„Die Bewahrung von globaler Biodiversität ist und bleibt eines der wichtigen Handlungsfelder der KfW Entwicklungsbank“, sagte Kroh.

Neben ihrem Engagement im Tropenwald- und Naturschutz in über 40 Ländern ist die KfW Entwicklungsbank gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt und Reaktorsicherheit (BMU) und anderen Mitglied der Naturallianz-Kampagne zur biologischen Vielfalt. Diese Partnerschaft unterstützt die 9. Vertragsstaatenkonferenz des UN-Abkommens über die biologische Vielfalt, die nächstes Jahr in Deutschland stattfindet.

Media Contact

Dr. Charis Pöthig presseportal

Weitere Informationen:

http://www.kfw.de

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