Per Sonde diagnostizieren, wo Herzrhythmusstörungen entstehen

Im Projekt MultiFib arbeitet das Leibniz-IPHT mit der Medizinischen Universität Wien und dem Institut für Rhythmologie und Herzmodellierung (Liryc) in Bordeaux zusammen. Grafik: Ron Fatobene/ Leibniz-IPHT

Herzrhythmusstörungen gelten als als eine der Hauptursachen für den plötzlichen Herztod.

Im Projekt „Multimodal Fiber Optic Probe for Highly Resolved in Vivo Localization of Cardiac Fibrosis“ (MultiFib) arbeitet das Jenaer Forscherteam mit Partnern der Medizinischen Universität Wien und des Instituts für Rhythmologie und Herzmodellierung (Liryc) in Bordeaux zusammen, das auf die Erforschung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen spezialisiert ist.

„Wir wollen Katheter entwickeln, die sich dort einsetzen lassen, wo die Rhythmusstörung entsteht“, erläutert Projektleiter Iwan Schie vom Leibniz-IPHT.

„Zugleich sollen sie während der Operation in Echtzeit überwachen, ob eine Ablationstherapie, bei der diese kritischen Stellen verödet werden, erfolgreich ist.“

Die Europäische Kommission fördert MultiFib im Rahmen des Programms ERA-NET in Horizon 2020 bis April 2021.

Dr. Iwan Schie
Leibniz-Institut für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT)
Leiter der Arbeitsgruppe „Multimodale Instrumentierung“
+49 (0) 3641 206-313 // iwan.schie(a)leibniz-ipht.de

https://www.leibniz-ipht.de/de/institut/presse/aktuelles/detail/europaeisches-te…

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