Grüner Laser bei Prostata-Vergrößerung

Für Männer, die unter einer gutartigen Prostata-Vergrößerung leiden (benigne Prostatahyperblasie, BPH), gibt es endlich Hoffnung, auf eine mitunter problematische Operation mit Vollnarkose und Skalpell verzichten zu können. Das grüne Licht eines neuartigen Spezial-Lasers verspricht dauerhafte Linderung bei einem Leiden, unter dem immer mehr Männer zu leiden haben.

An der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie kann man auf die längste Erfahrung im Umgang mit dem so genannten Greenlight-Laser in Deutschland verweisen: „Wir haben heute den eintausendsten Patienten erfolgreich mit dem Greenlight-KTP-Laser behandelt“, berichtet der Urologe Dr. Joachim-Ernst Deuster, Leiter der Klinik für Prostata-Therapie. KTP steht dabei für Kalium-Titanyl-Phosphat; dieser Laser hat eine Wellenlänge von 532 Nanometern und ist genau auf die Absorptionsfähigkeit der Blutgefäße abgestimmt.

Das gewucherte Gewebe nimmt diese Lichtenergie optimal auf, erhitzt sich und verdampft, ohne dass Blut austritt. Laser mit anderer Lichtwellenlänge sind dagegen wesentlich ungenauer zu dosieren, und es kann leicht zu Verletzungen oder gar Komplikationen kommen, weil der Lichtstrahl zu tief ins Prostata-Gewebe eindringt. Mediziner sprechen beim Greenlight-Laser von einer optimalen „photoselektiven Vaporisation der Prostata (PVP)“. Die Folge: Sofort nach dem unblutigen Verdampfen des Gewebes ist der Urin-Ablauf wieder frei, es entsteht ein kräftiger Harnstrahl, und die Harnblase kann wieder ungehindert entleert werden. Die Behandlung ist praktisch unblutig, und der Patient kann schon in kürzester Zeit die Klinik wieder verlassen.

Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie gilt in Deutschland als Wegbereiter für diese schonende Behandlungsmethode und machte den Greenlight-Laser hierzulande erst salonfähig. In keiner Klinik konnten bislang mehr Patienten mit dem grünen Laser-Strahl erfolgreich behandelt werden. Und so wundert es nicht, dass Teams von Fernseh- und Rundfunkanstalten zu den Dauergästen in der Klinik gehören, um die Eingriffe zu begleiten und Patienten nach ihren Erfahrungen zu befragen.

Die Klinik für Prostata-Therapie bietet in Deutschland das breiteste Spektrum an schonenden Behandlungsmethoden bei Prostata-Erkrankungen. Seit über zehn Jahren leisten Spezialisten um den Urologen Dr. Joachim-Ernst Deuster zusammen mit führenden Medizintechnik-Unternehmen aus den USA Pionierarbeit auf dem Gebiet der BPH-Behandlung aber auch der schonenden Prostata-Krebs-Behandlung (PCa) beispielsweise mittels hochfokussiertem Ultraschall (HIFU).

Klinik für Prostata-Therapie am Brückenkopf GmbH
Brückenkopfstr. 1-2
D-69120 Heidelberg
Fon +496221/409022
Fax +496221/409033
E-Mail: Dr.Deuster@prostata-therapie.de

Media Contact

Dr. Deuster presseportal

Weitere Informationen:

http://www.prostata-therapie.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik

Kennzeichnend für die Entwicklung medizintechnischer Geräte, Produkte und technischer Verfahren ist ein hoher Forschungsaufwand innerhalb einer Vielzahl von medizinischen Fachrichtungen aus dem Bereich der Humanmedizin.

Der innovations-report bietet Ihnen interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Bildgebende Verfahren, Zell- und Gewebetechnik, Optische Techniken in der Medizin, Implantate, Orthopädische Hilfen, Geräte für Kliniken und Praxen, Dialysegeräte, Röntgen- und Strahlentherapiegeräte, Endoskopie, Ultraschall, Chirurgische Technik, und zahnärztliche Materialien.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Funktionsweise von Adrenalin-bindendem Rezeptor entschlüsselt

Leipziger Biophysiker verfolgen Mechanismus der Signalübertragung im Körper nach. G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCR) sind im menschlichen Körper allgegenwärtig und an vielen komplexen Signalwegen beteiligt. Trotz ihrer Bedeutung für zahlreiche biologische Vorgänge…

Eine Alternative für die Manipulation von Quantenzuständen

Forschende der ETH Zürich haben gezeigt, dass man die Quantenzustände einzelner Elektronenspins durch Elektronenströme mit gleichmässig ausgerichteten Spins kontrollieren kann. Diese Methode könnte in Zukunft in elektronischen Schaltelementen eingesetzt werden….

Neue Einblicke in das Entstehen kleinster Wolkenpartikel in der Arktis

Ny-Ålesund (Spitzbergen). Mobile Messgeräte ermöglichen die Untersuchung von atmosphärischen Prozessen in höheren Luftschichten, die von klassischen Messstationen am Boden bisher nicht erfasst werden. Die luftgetragenen Flugsysteme leisten somit einen wichtigen…

Partner & Förderer