Siemens installiert Schlackerückhaltesysteme an Konvertern von ArcelorMittal in Belgien

Schlackerückhaltesystem Simetal Vaicon Stopper von Siemens bei ArcelorMittal Bremen<br>

ArcelorMittal Belgium NV hat bei Siemens VAI Metals Technologies zwei Simetal Vaicon Stopper bestellt. Die Schlackerückhaltesysteme werden im ArcelorMittal Werk in Gent an zwei 300-Tonnen-LD-Konvertern installiert. Damit kann das Schlackemitlaufen auf ein Minimum reduziert werden. Dies verbessert die chemische Zusammensetzung und damit die Qualität des Stahls. Das Modernisierungsprojekt soll im ersten Quartal 2013 abgeschlossen sein.

In seinem Werk in Gent setzt ArcelorMittal zur Stahlerzeugung LD (BOF)-Konverter mit einem Abstichgewicht von 300 Tonnen ein. Um ein Mitlaufen von Schlacke gegen Ende des Abstichs nahezu vollständig zu vermeiden, rüstet Siemens die Konverter mit je einem Schlackerückhaltesystem vom Typ Simetal Vaicon Stopper aus. Die Abdichtung des Abstichlochs erfolgt dabei pneumatisch mit Hilfe von Stickstoffgas. Dieses kontaktlose Verfahren sorgt für einen zuverlässigen Betrieb unabhängig von eventuellem Verschleiß des Abstichlochs. Die Schlackerückhaltsysteme lassen sich manuell oder automatisch betreiben. Mit ihrer Hilfe kann ArcelorMittal Gent den Schlackegehalt im Flüssigstahl auf unter vier kg/t senken. Die Folge ist eine geringere Rephosphorisierung und Resulfurisierung des Stahls.

Die integrierte Produktionsanlage von ArcelorMittal Gent gehört zur Division Flat Carbon Europe. Das Unternehmen erzeugt jährlich rund fünf Millionen Tonnen Flachstahl, beispielsweise für die Automobil- und die Haushaltsgeräteindustrie. Ab Ende 2012 modernisiert Siemens in Gent auch die Antriebstechnik in der Fertigstraße des Warmwalzwerks.

Weitere Informationen über Lösungen für Stahlwerke, Walzwerke und Behandlungslinien unter: http://www.siemens.com/metals

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter innovativer und umweltfreundlicher Produkte und Lösungen für Industrieunternehmen. Mit durchgängiger Automatisierungstechnik und Industriesoftware, fundierter Branchenexpertise und technologiebasiertem Service steigert der Sektor die Produktivität, Effizienz und die Flexibilität seiner Kunden. Der Sektor Industry hat weltweit mehr als 100.000 Beschäftigte und umfasst die Divisionen Industry Automation, Drive Technologies und Customer Services sowie die Business Unit Metals Technologies. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industry

Die Business Unit Metals Technologies (Linz, Österreich) im Siemens-Sektor Industry ist ein weltweit führender Lifecycle-Partner für die metallurgische Industrie. Die Business Unit bietet ein umfassendes Technologie-, Modernisierung-, Produkt- und Serviceportfolio und integrierte Automatisierungs- und Umweltlösungen für den gesamten Lebenszyklus von Anlagen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/metals

Reference Number: IMT201209226d

Ansprechpartner
Herr Dr. Rainer Schulze
Metals Technologies
Siemens AG
Turmstr. 44
4031 Linz
Österreich
Tel: +49 (9131) 7-44544
rainer.schulze@siemens.com

Media Contact

Dr. Rainer Schulze Siemens Industry

Weitere Informationen:

http://www.siemens.com

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau

Der Maschinenbau ist einer der führenden Industriezweige Deutschlands. Im Maschinenbau haben sich inzwischen eigenständige Studiengänge wie Produktion und Logistik, Verfahrenstechnik, Fahrzeugtechnik, Fertigungstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik und andere etabliert.

Der innovations-report bietet Ihnen interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Automatisierungstechnik, Bewegungstechnik, Antriebstechnik, Energietechnik, Fördertechnik, Kunststofftechnik, Leichtbau, Lagertechnik, Messtechnik, Werkzeugmaschinen, Regelungs- und Steuertechnik.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

CO2 aus der Müllverbrennung als Wertstoff nutzen

Aus industriellen Prozessen wird tonnenweise Kohlenstoffdioxid freigesetzt und gelangt als klimaschädliches Treibhausgas in die Atmosphäre. Es stattdessen aufzufangen und sinnvoll zu nutzen, ist Ziel des Projekts ReCO2NWert. Im Rahmen dieses…

Neue Modellierungen zur Optimierung elektrostatischer Spritzlackierungen

Weniger Sprühnebel, höhere Effizienz… Hochspannung hilft, Sprühverluste zu vermeiden. Welche physikalischen Prozesse bei der elektrostatisch unterstützten Spritzlackierung ineinandergreifen, zeigt jetzt erstmals ein Computermodell. Mit dessen Hilfe lassen sich Lacke, Lackieranlagen…

TUM-Absolventen schaffen Roboter für flexible Textilien

Start-up sewts mit KI-basierten Industrierobotern erfolgreich. Die Industrieroboter des Münchner Start-up setws lernen mithilfe von KI-Algorithmen, wie sie mit forminstabilen Materialien umgehen müssen. Wäschereien nutzen die Technologie bereits, um etwa…

Partner & Förderer