Mitsubishi gründet in Europa neuen Geschäftsbereich für Laserschneidanlagen

Die Mitsubishi Electric Corporation hat nach eigenen Angaben in den vergangenen 30 Jahren über 10000 Laserschneidanlagen in Betrieb genommen und damit einen Weltmarktanteil von rund 15% erreicht. Die Gründung der neuen Niederlassung und die Zusammenarbeit mit Schiavi seien die Basis für eine weitere Expansion in Europa, sagte Noriaki Himi, Leiter der Mitsubishi-Electric-Niederlassung Deutschland: „Laserschneiden ist eine ausgesprochen umweltfreundliche Technologie, deren Einsatz die Fertigungskosten deutlich senken kann. Daher sehen wir hier in den nächsten Jahren ein enormes Wachstumspotenzial.“

Eigene Entwicklungen für Laserschneidanlagen

Ein wesentlicher Beitrag zu diesem Erfolg sei, dass Mitsubishi die Schlüsseltechnologie für die Laserbearbeitungsanlagen in seiner eigenen Entwicklungsabteilung ständig optimiere. Beispiele seien die Laserquelle, der so genannte Resonator, die in den Laserschneidanlagen verwendeten CNC-Steuerungen oder die Servo-Motion-Systeme.

Durch diese Kombination der Komponenten haben Laserschneidanlagen von Mitsubishi Electric in Anwendungsbereiche Einzug gehalten, die bislang auf weniger präzise und teurere Bearbeitungsverfahren angewiesen waren, heißt es. In vielen neuen Einsatzgebieten könnten nun die Produktionskosten deutlich gesenkt und die Qualität erhöht werden.

Laserschneidanlagen bieten hohe Präzision und Oberflächengüte

Mit den Laserschneidanlagen von Mitsubishi Electric können Werkstücke verschiedener Stärken und Materialen sehr präzise bearbeitet werden, wie der Hersteller mitteilt. Die Präzision werde insbesondere bei der Rundheit von Kanten erkennbar, wo keinerlei Nachbearbeitung mehr erforderlich sei.

Mit der „Brilliantcut“ genannten Technik werde bereits beim Laserschneiden eine Oberflächengüte erzielt wird, die bislang nur mit Schleifen erreicht worden sei. Grundlage sei die sehr hohe Steifigkeit der Maschinenteile bei den Laserschneidanlagen, verbunden mit Antriebskomponenten, die höchste Verfahr- und Schneidgeschwindigkeiten ermöglichen würden.

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Stéphane Itasse MM MaschinenMarkt

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