Specht: Aus vier mach eins

Sie ersetzt mit einer neuen Konstruktion die derzeitige Specht-Baureihe sowie die XS-Maschinen und die Star- und Bluestar-Linien. Seit Einführung im Jahr 1994 wurden 1600 Specht-Maschinen für Agile Fertigungssysteme verkauft. 450 Maschinen der XS Baureihe und etwa 300 Star Maschinen wurden abgesetzt.

Die modularen Specht-Maschinen können in parallelen oder sequenziellen Fertigungssytemen eingesetzt werden und werden mit portal- oder bodengebundenem Werkstücktransport angeboten. Um allen Anforderungen der Motorenhersteller gerecht zu werden, können die Specht-Maschinen mit konventionellen Kühlschmiermitteln oder mit Minimalmengenschmierung gefahren werden.

Zwei Maschinengrößen und viele Optionen erhältlich

Zwei Maschinengrößen werden als 500er- und 600er-Maschinen mit Einzel- oder Doppelspindeln angeboten. A- und B-Achsen sowie ein- und beidseitige Kugelgewindeantriebe und Linearantriebe gehören zu den Optionen. Die Steuerungen stammen von Bosch, Fanuc oder Siemens. Ein Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination Z-Achse auf der Werkstückseite mit wahlweise B-, A und A/B-Achse und der Option sowohl zur Dachbeladung als auch zur manuellen oder automatischen Frontbeladung, erläutert Dr. Manfred Berger, Geschäftsführer des Vertriebs.

Die Maschinen werden in einer Serienfertigung in Deutschland und den USA hergestellt; Komponenten kommen aus dem MAG-Werk in Ungarn. Im Eislinger MAG-Werk wird eine Produktionskapazität für 450 Maschinen im Jahr installiert. In den USA, wo eine eigene Zuliefererkette für die Maschinen aufgebaut wird, werden im nächsten Jahr 200 Maschinen gebaut.

Nach Aussage von Dr. Hans Ulrich Golz, dem neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung von MAG Powertrain Deutschland, verkürzt die Serienfertigung die Lieferzeiten. Die Montagezeit für eine Maschine beträgt derzeit zwölf Schichten.

Media Contact

Ken Fouhy MM MaschinenMarkt

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