Molekulare Enzymtechnologie: umweltfreundliche Biotenside

Bei dem Projekt geht es darum, Bakterien vom Stamm Pseudomonas putida für eine nachhaltige Produktion von Biotensiden zu nutzen.

Bakterielle Biotenside zeichnen sich durch eine extrem hohe Umweltverträglichkeit aus. Tenside kommen hauptsächlich in Waschmitteln und Haushaltsreinigern zum Einsatz; in Deutschland werden pro Jahr etwa 250.000 Tonnen verbraucht. Für die Herstellung der Tenside verarbeitet die Industrie bislang etwa in gleichem Teilen Grundstoffe aus der Erdölchemie und auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen.

Wissenschaftliche Kooperationspartner in dem auf neun Monate angelegten Projekt sind das Karlsruhe Institute of Technology (KIT) und die TU Dortmund; von der Industrie sind die Firmen Cognis (Düsseldorf), Ecover (Malle, Belgien) sowie m2p-Labs aus Aachen beteiligt.

Weitere Informationen zum Institut für Molekulare Enzymtechnologie:
http://www.iet.uni-duesseldorf.de/

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Rolf Willhardt idw

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