Optimierte Montage im Automobilinnenraum – Crashpad mit integriertem Kabelstrang

Polster aus Polyurethan-Hartschaum – so genannte Crashpads – werden im Automobil-Innenraum eingesetzt, um bei einem Unfall die Kraft des Aufpralls zu vermindern und so die Fahrzeuginsassen vor schwereren Verletzungen zu bewahren.

Die Polster werden üblicherweise an Stellen größter Gefährdung montiert, z.B. als Seitenaufprallschutz in den Türen, im direkten Aufprallbereich des Kopfes etwa an der A-Säule oder im Dachhimmel sowie im vorderen Teil der Kabine zum Schutz der Insassen im Knieaufprallbereich. Crashpads auf Basis des BaySystems Hartschaumsystems BaySafe® von Bayer MaterialScience erfüllen die Auflagen zum Insassenschutz mit Leichtigkeit und haben sich nicht zuletzt dank wirtschaftlicher Fertigung bestens bewährt.

Auch in Kabelsätzen wird Polyurethan-Schaum verwendet, um die darin gebündelten Leitungen zu schützen und die Montage der Kabelstränge zu erleichtern. Zudem ermöglicht der Werkstoff dabei die Integration von Befestigungselementen und gewährleistet die Wasserabdichtung in Längsrichtung.

Da an den mit Crashpads gepolsterten Stellen häufig auch Kabelstränge verlaufen, bot es sich an, beides zu verbinden und die lebensrettenden Kissen direkt an die Kabelsätze anzuschäumen. Diese inzwischen patentierte Entwicklung ist einer engen Zusammenarbeit der LEONI Bordnetz-Systeme GmbH, Kitzingen, mit Bayer MaterialScience zu verdanken. Die Vorteile dieser Kombination liegen auf der Hand: Eine optimal auf den Bauraum abgestimmte Integration von Kabelsatz und Crashpad ermöglicht eine schnellere Montage, was wiederum zu einer Senkung der Montagekosten beim Kunden führt. Durch den Wegfall des separaten Handlings für die Crashpads ergeben sich zusätzliche Logistik- und Kostenvorteile für den Automobilhersteller.

Die Wirkung der Crashpads wird dabei praktisch nicht eingeschränkt: „Mit Hilfe quasistatischer Druckversuche bei verschiedenen Temperaturen konnten wir nachweisen, dass auch bei Integration des Kabelstrangs die Wirksamkeit des Schaumstoffpolsters als guter Energieabsorber gewährleistet ist“, sagt Klaus-W. Huland, Experte für Polyurethan-Energieabsorptionssysteme bei Bayer MaterialScience. „Nur im Falle höherer Verformungsgrade war ein geringfügig früherer Druckanstieg festzustellen.“ Auch Kopfaufprallversuche mit Dummies, die von der Firma Autoliv im Auftrag von LEONI durchgeführt wurden, belegen den nur unwesentlichen Einfluss des Kabelstrangs.

Weitere Informationen über die LEONI Bordnetz-Systeme GmbH sind unter http://www.leoni.com zu erhalten. Informationen zum Polyurethan-Systemgeschäft von Bayer MaterialScience finden sich unter http://www.bayer-baysystems.com.

Über Bayer MaterialScience:

Mit einem Umsatz von 10,2 Milliarden Euro im Jahr 2006 (fortzuführendes
Geschäft) gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von High-Tech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden.

Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2006 etwa 14.900 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.bayermaterialscience.de,
Informationen über den Messeauftritt des Unternehmens auf der K 2007 unter http://www.k2007.bayermaterialscience.de.
Hotline für Leseranfragen:
Fax: (0221) 9902-160

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