Neuer Viton<sup>®</sup> Fluorkautschuk widersteht aggressiven organischen Säuren

Grafik: Chemours Im Vergleich zweier mineralgefüllter Elastomere zeigt der auf dem neuen Viton® VTR-9307 Fluorkautschuk-Precompound basierende Typ nach 168 h Lagerung in 100 °C heißer 1N-Essigsäure einen deutlich besseren Eigenschaftserhalt als ein herkömmliches, bisphenolisch unter Verwendung von Metalloxid-Aktivatoren vernetztes Vulkanisat (Standard-FKM).

Viton® VTR-9307 ist ein neuer, bisphenolisch vernetzbarer Fluorkautschuk-Precompound von Chemours für die Herstellung von Fluorelastomer(FKM)-Teilen, die langzeitig heißen, sauren Gase und Kondensaten widerstehen. Chemours ist ein Tochterunternehmen von DuPont, das zum 1. Juli 2015 als Spin-off in ein neues, eigenständiges Unternehmen umgewandelt wird.

Das neue Produkt verbindet hohe Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit mit zusätzlicher Säurebeständigkeit für Anwendungen wie AGR-Sensoren und die Rückleitung von Kurbelgehäusegasen (Positive Crankcase Ventilation, PCV), Diesel-Partikelfilter, Dichtungen für Ladeluftkühler, Saugrohre, AGR-Kühler oder Schnellverschlüsse sowie O-Ringe und Manschetten für Elemente der Luftführung. Bisher waren hierfür höherpreisige peroxidisch vernetzen FKM erforderlich.

Die Vorteile von Viton® VTR-9307 basieren auf einer innovativen, von Chemours entwickelten Technologie. Das Produkt erfordert nicht den Einsatz herkömmlicher Metalloxid-Aktivatoren. Daher kommt es auch nicht zu dem extremen Quellen, das diese Substanzen unter Einwirkung von organischen Säuren verursachen.

Auf Basis von Viton® VTR-9307 hergestellte Elastomere quellen unter solchen Bedingungen in nur sehr geringem Maße (z. B. <5 % in 1N-Essigsäure). Ihre mechanischen Eigenschaften, wie Reißfestigkeit und -dehnung, Härte und Druckverformungsrest, die auf ähnlich hohem Niveau liegen wie die der peroxidisch vernetzten FKM, bleiben auch nach langzeitiger Einwirkung organischer Säuren weitgehend unbeeinflusst.

Grundsätzlich erfordern Viton® VTR-9307 Fluorkautschuk-Precompounds keine klassischen Metalloxid-Aktivatoren. In geringen Mengen (~ 0,5 bis 1,5 phr) zugegeben, verbessern diese aber die Vernetzung und Eigenschaften wie den Druckverformungsrest und die Hitzebeständigkeit der Vulkanisate. Die Säurebeständigkeit und die Reißdehnung der Vulkanisate bleiben dabei weitgehend unbeeinflusst.

Dazu Jean-Marc Imbert, Global Product Manager, Fluoroelastomers bei Chemours: „Dieser neue Viton® Fluorkautschuk-Precompound bietet eine kosteneffiziente Lösung gegenüber peroxidisch vernetzten FKM, die heute in vielen anspruchsvollen Anwendungen, insbesondere in der Automobilindustrie, im Einsatz sind.“

The Chemours Company, Wilmington, Delaware/USA, ein Tochterunternehmen von DuPont, ist ein Weltmarktführer bei TiO2-Technologien, Fluorprodukten sowie anderen auf Chemie basierten Lösungen. Chemours liefert seinen Kunden in einer Vielzahl von Industrien branchenwichtige, innovative Produkte und anwendungstechnisches Know-How. Produkte von Chemours finden sich unter anderrem in Kunststoffen und Beschichtungen, in der Kältetechnik und Klimatisierung, im Automobil- und Bergbau oder in der Ölraffination. Zu den bekanntesten Marken zählen Teflon®, Ti-Pure®, Krytox®, Viton®, Opteon® und Nafion®. Chemours beschäftigt rund 9000 Mitarbeiter in 37 Produktionsstätten und beliefert über 5000 Kunden in Nordamerika, Lateinamerika, im asiatisch-pazifischen Raum und in Europa.

Weitere Informationen zu Chemours unter www.chemours.com

Chemours™, das Chemours Logo und Viton® sind markenrechtlich geschützt für The Chemours Company.

Chemours Deutschland GmbH
Hugenottenallee 175
D-63263 Neu-Isenburg
Horst-Ulrich Reimer
Tel.: +49-(0) 61 02/ 18-1297
E-Mail: Horst-Ulrich.Reimer@chemours.com

www.chemours.com

Media Contact

Horst Ulrich Reimer Chemours Deutschland GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive

Die wissenschaftliche Automobilforschung untersucht Bereiche des Automobilbaues inklusive Kfz-Teile und -Zubehör als auch die Umweltrelevanz und Sicherheit der Produkte und Produktionsanlagen sowie Produktionsprozesse.

Der innovations-report bietet Ihnen hierzu interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Automobil-Brennstoffzellen, Hybridtechnik, energiesparende Automobile, Russpartikelfilter, Motortechnik, Bremstechnik, Fahrsicherheit und Assistenzsysteme.

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Entwicklung von High-Tech Tech-Schattenmasken für höchsteffiziente Si-Solarzellen

Das Technologieunternehmen LPKF Laser & Electronics AG und das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) haben einen Kooperationsvertrag vereinbart: Gemeinsam werden sie Schattenmasken aus Glas von LPKF zur kostengünstigen Herstellung hocheffizienter…

Hitzewellen in den Ozeanen sind menschgemacht

Hitzewellen in den Weltmeeren sind durch den menschlichen Einfluss über 20 Mal häufiger geworden. Das können Forschende des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Universität Bern nun belegen. Marine Hitzewellen zerstören Ökosysteme…

Was Fadenwürmer über das Immunsystem lehren

CAU-Forschungsteam sammelt am Beispiel von Fadenwürmern neue Erkenntnisse über die Regulation der angeborenen Immunantwort. Alle höheren Lebewesen verfügen über ein Immunsystem, das als biologischer Abwehrmechanismus den Körper vor Krankheitserregern und…