Hightech-Strategie trägt zum Klimaschutz bei / 600 Millionen Euro für neue Innovationsallianz Automobilelektronik

Führende Unternehmen aus dem Automobilbereich und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) machen sich gemeinsam für die Entwicklung innovativer Automobilelektronik stark. Sie werden in den nächsten fünf Jahren insgesamt 600 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung investieren.

„Ich erwarte, dass diese neue Innovationsallianz gemeinsam mit den bereits angestoßenen Aktivitäten im Bereich der Fahrzeugkommunikation, der Energiespeicherung und der Werkstoffforschung in zehn Jahren zu Treibstoffeinsparungen in der Größenordnung von rund einem Drittel beitragen wird“, sagte Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, am Mittwoch in Berlin: „Unser Ziel ist es, dass das umweltfreundlichste Auto der Welt in Deutschland entwickelt und weltweit vermarktet wird. Und wir wollen die Sicherheit auf den Straßen weiter erhöhen.“ Und wir wollen, dass das umweltfreundlichste Auto der Welt in Deutschland entwickelt und weltweit vermarktet wird.“

Die Firmen Audi, BMW, Daimler sowie Bosch, Continental, Elmos und Infineon wollen gemeinsam innovative Systeme der Automobilelektronik entwickeln. Die Innovationsallianz steht für weitere Akteure offen. Sie will die Aktivitäten in Deutschland koordinieren und zielt auf eine enge Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungsinstituten. Die beteiligten Unternehmen haben zugesagt, in den nächsteneinem Zeitraum von fünf Jahren Investitionen von über 500 Millionen Euro am Standort Deutschland vorzunehmen. Das Bundesforschungsministerium wird diese Innovationsallianz mit bis zu 100 Millionen Euro während der nächsten fünf Jahre unterstützen. Elektronische Bauelemente und Systeme sind bereits heute schon wesentliche Treiber für etwa 90% aller Innovationen in der Automobilentwicklung. Die angekündigte Forschungsaktivität wird die Minderung von CO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauch beschleunigen und so einen wichtigen Beitrag zu dem Ziel der Bundesregierung leisten, bis zum Jahr 2020 im Verkehrsbereich rund 34 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einzusparen.

Zur BMBF-Förderung sagte Schavan: „Die Hightech-Strategie der Bundesregierung bündelt die Kräfte von Wissenschaft und Wirtschaft auf wichtigen Zukunftsfeldern und verfolgt das Ziel, mit öffentlichen Mitteln Investitionen der Wirtschaft in Forschung und Entwicklung in erheblichem Umfang zu mobilisieren. Von besonderer Bedeutung sind für die Bundesregierung Hightech-Entwicklungen, die das Erreichen der Klimaschutzziele ermöglichen.“ Im Automobilbereich hat das Forschungsministerium gemeinsam mit der Industrie mehrere Innovationsallianzen angestoßen, die insgesamt ein Volumen von rund 1,1 Milliarden Euro haben. Neben der Automobilelektronik ist das zum einen die Fahrzeugkommunikation (SIM-TD), bei der es unter anderem darum geht, Staus zu vermeiden. In der Innovationsallianz „Lithium-Ionen Batterie“ geht es um wesentlich verbesserte Energiespeicherung. Mit neuartigen Batterien lässt sich in Hybridantrieben beim Bremsen Energie speichern. Außerdem unterstützt das BMBF die Werkstoffforschung und die Entwicklung von Leichtbaukonzepten, die zu leichteren Fahrzeugen und weniger Kraftstoffverbrauch führen.

Weitere Informationen zur Innovationsallianz Automobilelektronik:
Prof. Dr.-Ing. Hans-Christian Reuss
FKFS Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart
Tel.: +49 711 685-68501
hans-christian.reuss@fkfs.de

Ansprechpartner für Medien

Silvia von Einsiedel idw

Weitere Informationen:

http://www.bmbf.de/press/2198.php

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