Engagement für die eigene Stadt entwickeln

Das Magazin „stadt:pilot“ berichtet regelmäßig über Neues aus den Pilotprojekten der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, einer von Bund, Ländern und Kommunen getragenen Initiative zur Stärkung der Städte. Nun ist die fünfte Ausgabe des Magazins erschienen.

Innovativ, kooperativ und übertragbar – die Pilotprojekte gehen neue Wege, wie wer mit wem zusammenarbeitet und was andere daraus für die eigene Praxis lernen können. stadt:pilot stellt dieses Mal so genannte Engagement-Lotsen aus Sachsen-Anhalt vor. Mit dem Pilotprojekt sollen Ideen zur Verbesserung des Stadtlebens umgesetzt und mehr Menschen motiviert werden, sich freiwillig zu engagieren. Die Lotsen werden geschult und können so Informationen weitergeben. Damit sollen bessere Bedingungen entstehen, um Bürger in ihrem Umfeld zu Beteiligten zu machen.

Darauf kommt es auch in der Stadtentwicklung an: Soll zum Beispiel ein regionales Energiekonzept gefunden werden, sitzen – wie zur Zeit in Vetschau und Umgebung – Kommunen, Großverbraucher, Energieerzeuger und viele andere an einem Tisch und erörtern möglichst gemeinsame Wege zwischen Umweltschutz, Landschaftspflege, wirtschaftlichen Erwartungen und persönlichen Interessen. Das Magazin berichtet auch über die Arbeit der Standortinitiative Neue Neckarwiesen in Esslingen. Sie zeigt, wie private Unternehmer sich als Akteure einer kooperativen Stadtentwicklung in einem Stadtumbaugebiet – einem mehr als 200 Hektar großen Gewerbepark – einbringen.

Wie Planungsprozesse und planungsbezogene Kommunikation möglichst bürgernah gestaltet werden können, erläutert Klaus Selle, Professor für Planungstheorie und eine maßgebliche Stimme in der Debatte um eine Stärkung der Bürgerbeteiligung. Dass Stadtentwicklung noch stärker als bisher die Belange von Jugendlichen im eigenen Stadtteil aufgreifen kann, zeigen unter anderem die Modellvorhaben „Jugendliche im Stadtquartier“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), über das stadt:pilot ebenfalls berichtet.

Das Magazin kann im BBSR kostenfrei per E-Mail an nationale-stadtentwicklungspolitik@bbr.bund.de angefordert, eine PDF-Version unter http://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de abgerufen werden.

Kontakt:
Christian Schlag, Stab Wissenschaftliche Dienste
Telefon +49 228 99401-1484
christian.schlag@bbr.bund.de
Ansprechpartner im Fachreferat:
Stephan Willinger, Referat I 2 – Stadtentwicklung
Telefon +49 228 99401-1275
stephan.willinger@bbr.bund.de
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

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Christian Schlag idw

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