Physik Astronomie

Von grundlegenden Gesetzen der Natur, ihre elementaren Bausteine und deren Wechselwirkungen, den Eigenschaften und dem Verhalten von Materie über Felder in Raum und Zeit bis hin zur Struktur von Raum und Zeit selbst.

Der innovations report bietet Ihnen hierzu interessante Berichte und Artikel, unter anderem zu den Teilbereichen: Astrophysik, Lasertechnologie, Kernphysik, Quantenphysik, Nanotechnologie, Teilchenphysik, Festkörperphysik, Mars, Venus, und Hubble.

Wenn Spin und Ladung getrennte Wege gehen

Forschungsergebnisse Stuttgarter und Kölner Physiker zeigen neue Wege in die Nanowelt

Eigentlich dürften Flugzeuge in der Luft nicht zusammenstoßen, da sie ja einfach nach oben oder unten, nach links oder rechts ausweichen können. Immer noch relativ leicht können sie sich aneinander vorbei bewegen, wenn sie auf dem Flugplatz rollen. Auf der Startbahn aber kann nur eines nach dem anderen abheben. Der Unterschied liegt in der Dimension, in der die Bewegung stattfindet: ist man auf eine

Fusionsanlage WENDELSTEIN 7-AS – Bilanz einer Erfolgsgeschichte

Stellarator in Garching stillgelegt / Nachfolger entsteht im IPP-Teilinstitut Greifswald

Am 31. Juli 2002, abends um 18.25 Uhr, lief in der Fusionsanlage WENDELSTEIN 7-AS im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching das letzte Experiment. Nach 14 Jahren überaus ertragreicher Forschungszeit wird die Anlage nun stillgelegt, um Ressourcen und Personal für den Aufbau des größeren Nachfolgers WENDELSTEIN 7-X im Greifswalder Teilinstitut des IPP freizumachen. Als erste A

Laser für Einsteins Erben – Laserentwicklung am LZH

Schon im Jahr 1916 postulierte Albert Einstein im Rahmen seiner Allgemeinen Relativitätstheorie die Existenz von Gravitationswellen – das sind Verzerrungen des Raumes, die jedoch so minimal sind, dass sie nur bei großen kosmischen Ereignissen nachweisbar werden. Eine Supernova-Explosion in einer benachbarten Galaxie beispielsweise ändert die Länge einer 1 km langen Teststrecke auf der Erde lediglich um ein Tausendstel eines Protonendurchmessers und nur für einige tausendstel Sekunden. Bisher war es t

Fermionen kommen nicht gern zusammen an

Versuche von Hanbury Brown und Twiss mit Elektronen wiederholt – Tübinger Veröffentlichung in ’Nature’

Die Physiker und Pioniere der Quantenoptik Robert Hanbury Brown und Richard Twiss machten im Jahre 1956 eine merkwürdige Entdeckung: Wenn von unterschiedlichen Orten eines Sterns, beispielsweise den gegenüberliegenden Rändern, jeweils ein Photon (Lichtteilchen) ausgestrahlt wird, verhalten sich die Teilchen, wie man es erwarten würde, zunächst unabhängig voneinander. Doch je weite

Auch der Planet Mars glimmt im Röntgenlicht

Entdeckung mit dem Weltraum-Observatorium „Chandra“ – Staubsturm ermöglicht einzigartigen Test Bei einem weiteren Himmelskörper unseres Sonnensystems hat Dr. Konrad Dennerl, Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, zum ersten Mal Röntgenstrahlung nachgewiesen: Der Planet Mars glimmt als nahezu gleichmäßig beleuchtete Scheibe im „weichen“ Röntgenlicht des Energiebereichs zwischen 100 bis 1 000 Elektronen-Volt (eV). Zusätzlich wurden Anzeichen für einen „Halo“ um den Mars gefu

Der schärfste Blick ins Weltall

Radioteleskope auf beiden Seiten des Atlantiks miteinander kombiniert, ergeben ein riesiges virtuelles Radioteleskop von mehreren Tausend Kilometern Durchmesser. Bei 2 mm Wellenlänge wurden kürzlich verschiedene Aktive Galaxienkerne und Quasare in mehreren Milliarden Lichtjahren Entfernung beobachtet. Die neuen Messungen erreichen mit 18 Millionstel Bogensekunden (0,000018″) einen neuen Weltrekord an Winkelauflösung. Damit lassen sich kleinste Strukturen in diesen kosmisch weit entfernten Objekt

Seite
1 1.157 1.158 1.159 1.160 1.161 1.182