Materialwissenschaften

Die Materialwissenschaft bezeichnet eine Wissenschaft, die sich mit der Erforschung – d. h. der Entwicklung, der Herstellung und Verarbeitung – von Materialien und Werkstoffen beschäftigt. Biologische oder medizinische Facetten gewinnen in der modernen Ausrichtung zunehmend an Gewicht.

Der innovations report bietet Ihnen hierzu interessante Artikel über die Materialentwicklung und deren Anwendungen, sowie über die Struktur und Eigenschaften neuer Werkstoffe.

Brandschutz im Kunststoff

So erfolgreich sich die verschiedensten Kunststoffe auch etabliert haben mögen – wenn es brennt, zeigen die meisten dieser vielseitigen Werkstoffe ein anderes Gesicht: Sie schmelzen und nähren das Feuer wie Erdöl, aus dem sie letztlich hergestellt wurden. Um dies zu verhindern, werden ihnen verschiedene Flammschutzmittel zugesetzt. Doch führt dies zu einigen Nachteilen: So verschlechtern sich häufig die mechanischen Eigenschaften und die elektrische Isolierwirkung der Kunststoffe. Insbesondere brom

Lichtschutz für Lebensmittel maßschneidern

Licht und Sauerstoff sind für die meisten Lebensmittel schädlich. Denn gerade diese Kombination ist verantwortlich für die Fotooxidation verschiedener Inhaltsstoffe, was dazu führt, dass fetthaltige Nahrungsmittel ranzig werden oder Milchprodukte einen »Lichtgeschmack« entwickeln. Verstärkt wird der Qualitätsverlust durch Substanzen wie dem Pflanzenfarbstoff Chlorophyll oder Riboflavin (Vitamin B2), denn sie wirken wie Katalysatoren: Sie absorbieren Licht, übertragen die Energie auf den Sauerstoff

Effektivere Dieselpartikelfilter zum Schutz der Gesundheit

Forschungsvorhaben im Fachbereich Werkstofftechnik Glas und Keramik der FH Koblenz wird vom BMBF mit 190.000 Mark gefördert Wer kennt nicht den Geruch, den ein Dieselfahrzeug verströmt, das vor uns an der roten Ampel steht? Dabei ist es weniger der Geruch sondern mehr der Dieselruß an sich, der gesundheitliche Probleme hervorrufen kann. Spezielle Filter im Motor sollen hier Abhilfe schaffen. Prof. Dr. Jochen Kriegesmann vom Fachbereich Werkstofftechnik Glas und Keramik der Fachhochschule

Augsburger Rasterkraftmikroskopie-Experte Gießibl erhält den Rudolf-Kaiser-Preis 2001

Auszeichnung würdigt herausragende Einzelleistungen, die „nicht mit ’großen Maschinen’ erzielt wurden“ –
Wie der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestern mitteilte, erhält in diesem Jahr der Augsburger Experimentalphysiker Priv. Doz. Dr. Franz J. Gießibl den Rudolf-Kaiser-Preis 2001. Die seit 1989 jährlich vergebene und mit DM 60.000,- dotierte Auszeichnung würdigt jeweils das bisherige Gesamtwerk eines deutschen Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der experimentellen Phy

Umweltfreundlicher Schutz vor Mikroorganismen

Sanft zur Umwelt, aber unerbittlich gegenüber Schimmelpilzen, Algen und Bakterien sind die antimikrobiell wirkenden Produkte, die der Bereich Creavis Technologies & Innovation der Degussa AG, Düsseldorf, entwickelt hat. Sie werden derzeit unter dem Namen SAM-Polymers® im Markt einführt. SAM-Polymers® (Sustainable Active Microbicidal Polymers) steht für eine völlig neue Klasse von Bioziden auf Basis wasserunlöslicher Polymere. Erste anwendungstechnische Untersuchungen von Kooperationspartnern aus de

Verfahren zur kommerziellen kontinuierlichen Polymerisation

Degussa Innovationspreis 2001 in der Kategorie „Neue und verbesserte Verfahren“ Den Hochleistungskunststoff Polyamid 12 in stets gleicher Qualität herstellen – diese Herausforderung hat die Degussa AG, Düsseldorf, mit der Entwicklung des KontipoLL-Verfahrens gemeistert, einem Verfahren zur kommerziellen kontinuierlichen Polymerisation von Laurinlactam zu Polyamid 12. Im Herbst 2000 ging die erste KontipoLL-Anlage im Chemiepark Marl in Betrieb. Schon nach kurzer Zeit übertraf die Neuanlag

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