Ein Tankerunglück in der Ostsee wäre eine Katastrophe für die Ökosysteme im Wasser und an Land. Zu einer Katastrophe muss es möglicherweise gar nicht erst kommen – wenn sich frühzeitig vorhersagen ließe, wohin Strömung und Wind das ausgelaufene Öl treiben. In Zukunft soll es solche Vorhersagen geben.
Das jedenfalls ist ein Ziel von MERSEA (Marine Environment and Security for the European Area), einem europäischen Projekt für globales Ozean-Monitoring. An dem mit 20 Millionen Euro dot
AWI-Geowissenschaftler stellen mit neuen Eiszeit-Befunden bisherige Vorstellung vom Arktischen Ozean auf den Kopf Der Arktische Ozean war in den zurückliegenden 150.000 Jahren mindestens zweimal flächendeckend von mehr als 900 Meter dickem Schelfeis bedeckt und enthielt in dieser Zeit ausschließlich Süßwasser. Diese überraschende Aussage ist das Ergebnis langjähriger geowissenschaftlicher Untersuchungen, über die Forschende des Alfred-Wegener-Instituts und des MARUM in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature berichten. Die Wissenschaftler konnten anhand von Ablagerungen am Meeresboden belegen, dass die nördlichen Meere – der…
Dadurch erhält die internationale Spitzenforschung in den Meeres- und Geowissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), dem GEOMAR I…
GEOMAR-Forscherin Ivy Frenger erhält ERC Starting Grant für ihr Projekt OSTIA. Mit einem Starting Grant in Höhe von 1,5 Millionen Euro fördert der Europäische Forschungsrat (ERC) in den kommenden fünf Jahren die Arbeit der Klimaforscherin Dr. Ivy Frenger vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Ihr Projekt OSTIA untersucht die Rolle des Ozeans bei der Abschwächung des Klimawandels und fragt, was auf lange Sicht mit den Emissionen und der Wärme geschieht, die der Ozean seit Beginn der Industrialisierung gespeichert hat….
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie weisen beträchtliche Belastung der Atmosphäre in den Monsunübergangszeiten nach.
Mit einer Kombination von Satellitenbeobachtungen und Computermodellierung haben Forscher des Mainzer Max-Planck-Instituts für Chemie die Luftverschmutzung durch Stickoxide über dem Indischen Ozean untersucht.
Sie konnten nachweisen, dass die Luft über dem zentralen Indischen Ozean in der südlichen Hemisphäre keineswegs immer so rein ist, wie
Die Veranstaltung findet an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel statt und wird unter anderem vom Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“, dem GEOMAR…
Dies zeigten Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel anhand von geochemischen Analysen an Meeressedimenten aus dem…
Methan (CH4) ist ein starkes Treibhausgas, das neben anthropogenen auch natürliche Quellen hat. Hier spielt auch der Ozean eine wichtige Rolle. Eine neue…
Für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs 754 (SFB 754) „Klima-Biogeochemische Wechselwirkungen im Tropischen Ozean“ geht…
Um die Entwicklung des Klimas prognostizieren zu können, müssen Wissenschaftler wissen, welche Gase und Spurenelemente in welchen Mengen bei natürlichen…
Das Wechselspiel zwischen Ozean und Atmosphäre ist äußerst komplex. Ständig werden Gase zwischen Luft und Wasser ausgetauscht, außerdem tragen Winde Staub bis…
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat die erste globale Schätzung der Quecksilber-Emissionen aus hydrothermalen Quellen an den mittelozeanischen Rücken erstellt, die auf Messungen beruht. Dabei konnten die Forschenden zeigen, dass der größte Teil des im Ozean vorhandenen Quecksilbers seinen Ursprung in menschlichen Aktivitäten hat – und daher auch wieder reduziert werden kann. Ihre Ergebnisse sind jetzt im Fachjournal Nature Geoscience erschienen. Vor zehn Jahren haben sich die Vereinten Nationen darauf verständigt, die Quecksilberbelastung in…
Wie wird der tropische Ozean mit lebenswichtigem Sauerstoff versorgt? Meeresforschern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel gelang es erstmals,…
Während die Kreisläufe von Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor im Ozean gut verstanden sind, wissen Forschende bislang wenig über die Menge und den Abbau von…
Neuer autonomer Segler ergänzt Ozeanbeobachtungsnetzwerk. Ein signalrotes autonomes Mini-Segelboot kreuzt derzeit im tropischen Atlantik, um detaillierte Informationen zur Kohlendioxid-Konzentration an der Meeresoberfläche zu sammeln. Die segelnde Drohne, die im Rahmen des europäischen Projekts EuroSea und des BMBF-Projekts SAILDRONE unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel erstmals im Einsatz ist, soll die Ozeanbeobachtung im tropischen Atlantik verbessern helfen. Anhand ihrer Daten lassen sich auch zukünftige Veränderungen abschätzen und der Ozean besser schützen und nachhaltig nutzen. Wie schnell erwärmt sich der…
Kann eisenhaltiger Staub den Ozean düngen, dort das Algenwachstum anregen und dadurch das Kohlendioxid in der Atmosphäre wegfangen? Ob diese hypothetische Treibhausgasbremse in Eiszeiten wirkte, hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Bonn anhand von Tiefsee-Sedimentkernen aus der Scotia-See untersucht. Obwohl der Staubeintrag in Eiszeiten hoch war, ließen sich keine Belege für einen Düngungseffekt im antarktischen Ozean finden. Vielmehr war die Produktion etwa von Algen und damit die Kohlendioxid-Festlegung lediglich in Warmzeiten hoch, wenn der Staubeintrag gering war. Die…
Wie beeinflusst marine Alkalinitätserhöhung das Leben im Meer? In einem heute beginnenden mehrwöchigen Experiment unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel untersuchen Wissenschaftler:innen, inwieweit der Eintrag von Gesteinsmehl dem Ozean helfen kann, Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufzunehmen und den Klimawandel zu mindern. Dafür verankern sie zwölf abgeschlossene Versuchstanks im Wasser am Anleger vor dem Kieler Aquarium. Mit Hilfe kontrollierter Versuche möchten sie besser abschätzen, welche Auswirkungen die Gesteinsmehl-Zugabe auf die Meeresumwelt hat. Die Versuchsreihe ist die erste von dreien,…
Neue Untersuchung zeigt schwere Belastung über unbewohnten Gebieten
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie haben eine beträchtliche Belastung der Atmosphäre über dem Indischen Ozean in den Monsunübergangszeiten nachgewiesen. Ursprung der Luftverschmutzung sind die Staaten Indien, China sowie die Länder Südostasiens und Afrikas. Den Forschern gelang es mithilfe einer Kombination von Satellitenbeobachtungen und Computermodellierung die Verschmutzung durch Stickoxide zu bewe
Eine internationale Forschergruppe unter Leitung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel konnte diesen Effekt erstmals für eine…
In der jetzt in dem renommierten Wissenschaftsjournal “Science” veröffentlichten Studie unter Leitung von Dr. Lothar Stramma vom Kieler Leibniz-Institut für…