Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Startschuss für M4E ist gefallen

05.03.2010
Ziel des Projektes: Ressourcen in der Produktion effizienter einsetzen

„Methods for Efficiency“ – kurz M4E: Am Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik der Universität Bayreuth fiel jetzt der Startschuss für ein Projekt, bei dem in den kommenden beiden Jahren drei Forschungseinrichtungen und neun Industrieunternehmen eine ganzheitliche Methodik zur integrierten Erfassung, Darstellung, Bewertung und Optimierung von Strukturen, Abläufen, Technik und Ressourceneinsatz in der Produktion entwickeln werden. Ihr gemeinsames Ziel: Ressourcen möglichst effizient einsetzen.

Der Nutzen für die beteiligten Unternehmen – acht aus Oberfranken, eines aus Schweden - liegt nach Angaben der Bayreuther Projektinitiatoren auf der Hand: Sie erhalten eine systematische Analyse der Produktionsprozesse in ihren Betrieben, gewinnen damit Transparenz über den Material- und Energieeinsatz auch in komplexen und verkoppelten Produktionsprozessen und decken Optimierungspotenziale sowie konkrete Verbesserungsmaßnahmen auf.

„Die Implementierung von Methoden zur Ressourcenschonung, die Vermittlung von Methodenwissen und Entwicklung neuer Methoden für das Unternehmen gehören ebenso zu unseren Projektzielen wie die tatsächliche Einsparung von Ressourcen, vor allem bei den Material- und Energiekosten“, sagte Professor Dr. Rolf Steinhilper, Inhaber des Lehrstuhls Umweltgerechte Produktionstechnik der Universität Bayreuth. So könne in der Folge auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen am Standort Deutschland steigen.

Die Chance zum Dialog zwischen Forschung und Wirtschaft, die M4E bietet, nutzen ABM Greiffenberger Antriebstechnik GmbH (Marktredwitz), AX Lightness GmbH (Creußen), Hertel & Co. GmbH (Bayreuth), Klubert + Schmidt GmbH (Pottenstein), Loewe Opta GmbH (Kronach), Schlaeger Kunststofftechnik GmbH (Bayreuth), UBD Cleantech AB (Schweden), Vierling Production GmbH (Ebermannstadt) und die Viessmann Kältetechnik AG (Hof/Saale).

Das Projekt steht unter Federführung des Lehrstuhls Umweltgerechte Produktionstechnik an der Universität Bayreuth. Beteiligt sind auf der wissenschaftlichen Seite zudem die Königlich Technische Hochschule in Stockholm und die Fraunhofer-Projektgruppe Prozessinnovation. Das Bundeswirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Fördermitteln in Höhe von 465.000 Euro. Noch einmal knapp 100.000 Euro bringen die beteiligten Unternehmen auf.

Frank Schmälzle | Universität Bayreuth
Weitere Informationen:
http://www.uni-bayreuth.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Aufwärtstendenz setzt sich fort
21.02.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das 4. Quartal 2016: Anhaltend hohes Niveau offener Stellen
21.02.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie