Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

NUI Regionenranking 2009 - Gründungsneigung in den Regionen Deutschlands gestiegen

30.11.2010
Die Ergebnisse zum aktuellen NUI (Neue Unternehmerische Initiative) Regionenranking 2009 sind verfügbar. Demnach ist die Gründungsneigung 2009 in den meisten Kreisen und kreisfreien Städten gestiegen. Den Spitzenplatz im NUI Regionenranking 2009 nimmt wie im Vorjahr die kreisfreie Stadt Offenbach a.M. ein.

Das NUI Regionenranking ordnet die 413 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands nach ihrer Gründungsneigung. Kern des Rankingverfahrens ist der so genannte NUI-Indikator, der die Zahl der Gewerbeanmeldungen in einer Region ins Verhältnis zur erwerbsfähigen Wohnbevölkerung dieser Region setzt.

Der NUI-Indikator zeigt, dass 2009 im Durchschnitt aller Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland knapp 161 Gewerbebetriebe pro 10.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter neu angemeldet wurden. Hervorzuheben ist, dass die Gründungsneigung nicht nur in Regionen, die 2008 zur Schlussgruppe des NUI Regionenrankings gehörten, besonders stark gestiegen ist, sondern auch in Regionen, die 2008 im oberen Mittelfeld sowie unterhalb der Spitzengruppe rangierten.

Letzteres macht deutlich, dass viele Chancen orientierte Gründungen in prosperierenden Regionen mit bereits lebhaftem Gründungsgeschehen auf den Weg gebracht wurden. Den höchsten Anstieg beim NUI-Wert verzeichnen die Städte Schweinfurt (von 177,0 auf 226,4) und Kaiserslautern (von 165,3 auf 212,2). Den Spitzenplatz im NUI Regionenranking 2009 nimmt die kreisfreie Stadt Offenbach a.M. mit einem NUI-Indikatorwert von 417,8 ein. Seit dem Jahr 2002 steigt die Gründungsneigung in Offenbach stetig an, seit 2006 behauptet die Stadt ihren Spitzenplatz im NUI Regionenranking.

Wie Ihre Region im NUI Regionenranking 2009 abgeschnitten hat, erfahren Sie unter: http://www.ifm-bonn.org/index.php?id=930.

Ansprechpartner
Eva May-Strobl
Tel.: 0228 - 72 99 7 - 23
E-Mail: may@ifm-bonn.org
Hintergründe zum IfM Bonn
Das IfM Bonn wurde im Jahr 1957 gegründet. Träger des Instituts sind das Bundes-ministerium für Wirtschaft und Technologie und das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Das IfM Bonn erforscht die Lage, Entwicklung und Probleme des Mittelstands rund um die Themenfelder Mittelstand und Gesellschaft/Staat, Lebenszyklus von Unternehmen, Unter-nehmensführung und stellt umfangreiche Daten zur Mittelstands- und Gründungsstatistik bereit.

Oliver Arentz | idw
Weitere Informationen:
http://www.ifm-bonn.org/index.php?id=930
http://www.ifm-bonn.org

Weitere Berichte zu: Gründungsneigung NUI NUI-Indikator Regionenranking Spitzenplatz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Praktisch keine Rezessionsgefahr, Wachstumsprognose wird angehoben
14.12.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Aufschwung setzt sich fort
28.11.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Carmenes“ findet ersten Planeten

Deutsch-spanisches Forscherteam entwirft, baut und nutzt modernen Spektrografen

Seit Januar 2016 nutzt ein deutsch-spanisches Forscherteam mit Beteiligung der Universität Göttingen den modernen Spektrografen „Carmenes“ für die Suche nach...

Im Focus: Fehlerfrei ins Quantencomputer-Zeitalter

Heute verfügbare Ionenfallen-Technologien eignen sich als Basis für den Bau von großen Quantencomputern. Das zeigen Untersuchungen eines internationalen Forscherteams, deren Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift Physical Review X veröffentlicht wurden. Die Wissenschaftler haben für Ionenfallen maßgeschneiderte Protokolle entwickelt, mit denen auftretende Fehler jederzeit entdeckt und korrigiert werden können.

Damit die heute existierenden Prototypen von Quantencomputern ihr volles Potenzial entfalten, müssen sie erstens viel größer werden, d.h. über deutlich mehr...

Im Focus: Error-free into the Quantum Computer Age

A study carried out by an international team of researchers and published in the journal Physical Review X shows that ion-trap technologies available today are suitable for building large-scale quantum computers. The scientists introduce trapped-ion quantum error correction protocols that detect and correct processing errors.

In order to reach their full potential, today’s quantum computer prototypes have to meet specific criteria: First, they have to be made bigger, which means...

Im Focus: Search for planets with Carmenes successful

German and Spanish researchers plan, build and use modern spectrograph

Since 2016, German and Spanish researchers, among them scientists from the University of Göttingen, have been hunting for exoplanets with the “Carmenes”...

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neue Konfenzreihe in Berlin: Landscape 2018 - Ernährungssicherheit, Klimawandel, Nachhaltigkeit

18.12.2017 | Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Lipid-Nanodisks stabilisieren fehlgefaltete Proteine für Untersuchungen

18.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Von Alaska bis zum Amazonas: Pflanzenmerkmale erstmals kartiert

18.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

Krebsforschung in der Schwerelosigkeit

18.12.2017 | Biowissenschaften Chemie