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Neues Zentrum an der Universität Witten/Herdecke hilft bei Unternehmensgründung

04.06.2014

Das EZW bietet Firmengründern Hilfe von erfahrenen Wirtschaftsprofessoren und praxiserprobten Gründern aus den Reihen der ehemaligen Studierenden

Das Entrepreneurship Zentrum Witten (EZW, www.ezw.de) möchte dazu beitragen, dass im Ruhrgebiet mehr Unternehmen gegründet werden und dann auch Erfolg haben. Es wurde im März 2014 als gemeinsames Projekt der Initiative der Wirtschaft für die UW/H gGmbH und der Universität Witten/Herdecke gegründet.


Das EZW-Team v.l.n.r.: Martin Hahn, Lena Wettläufer, Lena Auer und Dr. Thilo Pukall

Foto: Stumptner

Das Zentrum ist spezialisiert auf die Frühphasen-Unternehmensentwicklung von innovations- und wachstumsorientierten Gründungsideen. „Unsere Hilfestellungen für ambitionierte Gründer lassen sich in drei Bereiche gliedern: Wir beraten zu Unternehmensentwicklung und Finanzierung, wir stellen erste kleine Büros und Services drum herum zur Verfügung und wir bieten an, bei der Entwicklung der Geschäftsidee zu helfen“, beschreibt Geschäftsführer Dr. Thilo Pukall die Leistungen des Zentrums.

„Man sagt ja so schön: Kein Geschäftsmodell überlebt den ersten Kontakt mit Kunden. Wir bieten an, mit unserer konstruktiven Kritik das Modell auch wirklich wirtschaftlich tragfähig zu machen.“ Eine weitere Besonderheit des EZW hängt ebenfalls mit der Universität Witten/Herdecke zusammen: „Die Uni bietet Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Medizin/Gesundheit an. Normalerweise kommen die Wirtschaftler am ehesten auf die Idee, eine Firma zu gründen. Wir möchten aber gerade die Ideen aus der Pflege, der Medizin oder dem Bereich Kultur entwickeln und zum Tragen bringen. Darum suchen und unterstützen wir besonders gerne Teams, die sich mit so einem ‚Branchenmix selbstständig machen wollen“, sagt Prof. Dr. Rudolf Wimmer, Vizepräsident der Universität Witten/Herdecke. „Die Universität Witten/Herdecke hat bereits in der Vergangenheit ungewöhnlich viele, sehr erfolgreiche Unternehmensgründungen hervorgebracht. Mit dem EZW möchten wir diese Tradition und dieses Identitätsmerkmal unserer Universität verstärken.“

Das gemeinnützige Unternehmen EZW hat seinen Sitz im Forschungs- & Entwicklungszentrum Witten (FEZ), direkt neben der Universität Witten/Herdecke. „Ich selbst habe hier promoviert und erlebt, dass die Uni Witten sich als eine unternehmerische Universität versteht, an der Lehre und Forschung mit praxisnaher Erprobung Hand in Hand gehen“, erklärt Pukall die Wahl des Standorts. Die langfristige Vision des Zentrums ist es, zusammen mit seinen Partnern im Ruhrgebiet ein großes Startup Eco-System zu schaffen.

Das EZW kann dies keineswegs alleine leisten, sondern versteht sich als Teil eines zu schaffenden großen Netzwerkes aus Hochschulen der Region, bestehenden Großunternehmen und Startup-Unternehmen. Die wesentlichen Aufgaben des EZW zur Realisierung dieser langfristigen Vision sind: die Schaffung und Mit-Koordination dieses Netzwerkes, die Bildung und Sozialisierung junger Menschen sowie Wissenschaftlern der Hochschulen der Region zum Thema Unternehmertum sowie die Unterstützung von Gründungsvorhaben aus dem Hochschulkontext.

Das EZW eröffnet Anfang Juni seinen Coworking-Space für ausgewählte Gründerteams. Im Spätherbst startet zusätzlich das „Business-Acceleration“ Programm des EZW, auf welches sich potentielle Gründer mit einer Geschäftsidee bewerben können, auch wenn sich diese Idee in einem frühen Entwicklungsstadium befindet. Weiterhin ist das EZW am 11. September 2014 Gastgeber für einen ersten Event der UW/H zum Thema Unternehmertum unter dem Titel: "Universitäten als Treiber unternehmerischer Innovation: Erfolgsfaktoren von Unternehmensgründungen an der Schnittstelle zwischen Hochschule, Industrie und Startup".

Kontakt:
Weitere Informationen unter www.ezw.de  und bei Dr. Thilo J. Pukall, 02302 915 169, tp@ezw.de.

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.800 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Weitere Informationen:

http://www.ezw.de

Kay Gropp | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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