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Nachhaltigkeit: Raus aus der Philanthropie-Ecke – rein in die Strategieplanung

24.03.2014

IfM Bonn empfiehlt Kombination aus Stakeholder-Management und Corporate Compliance

Nachhaltiges Management ist auch im Mittelstand ein viel diskutiertes Thema. Jedoch fehlt es nach wie vor an einem umfassenden Managementansatz.

Der auf nachhaltiges Wirtschaften abzielende Ansatz der Corporate Social Responsibility (CSR) wird – ganz bewusst – offen formuliert, um Raum für kreative Ansätze zu belassen.

Für die Realisierung von Chancen bedarf es allerdings konkreter Strategiekonzepte, die auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nutzbar sind. 

Das IfM Bonn hat aus diesem Grund alle aktuell vorhandenen Konzepte zum nachhaltigen Unternehmertum analysiert und empfiehlt den KMU-Führungskräften eine Kombination aus den beiden bewährten Ansätzen des Stakeholder-Managements und der Corporate Compliance:

Während der erst genannte Ansatz auf die Steuerung der betrieblichen Interessengruppen abzielt, fokussiert das letztere Konzept die Stärkung des innerbetrieblichen Normensystems und somit die Gestaltung der Unternehmenskultur.

Schon heute lässt sich anhand einer kleinen aber erfolgreichen Gruppe unter den KMU ablesen, wie sich diese Strategieansätze positiv für die Unternehmensentwicklung auswirken können. 

Die Studie „Konzepte und Wirkungen nachhaltigen Unternehmertums“, die auch einen detaillierten Vergleich der einzelnen Nachhaltigskeitskonzepte beinhaltet, und weitere Hintergrundinformationen sind auf der Homepage des Institut für Mittelstandsforschung (www.IfM-bonn.org) abrufbar.

Weitere Informationen:

http://www.ifm-bonn.org

Dr. Jutta Gröschl | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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