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Krisenjahr 2008: Private Banken verzeichnen hoechsten Einlagenzuwachs

13.03.2009
Im schwierigen Bankenjahr 2008 waren es die privaten Banken, die den hoechsten Zuwachs bei Einlagen von Privatpersonen und Unternehmen zu verzeichnen hatten.
>>Auch wenn im Gefolge der Finanzmarktkrise von Bankenseite einiges aufgearbeitet und Vertrauen zurueckgewonnen werden muss: Die Kunden setzen nach wie vor auf die Leistungsfaehigkeit der privaten Banken
Die juengst von der Bundesbank veroeffentlichten Zahlen fuer das Jahr 2008 zeigen einen Anstieg der Einlagen bei allen Kreditinstitutsgruppen. Den hoechsten Zuwachs erzielten dabei die privaten Banken, zu denen die Grossbanken, Regionalbanken, Privatbankiers sowie die Zweigstellen auslaendischer Banken zaehlen, mit einem Zuwachs von 103,5 Mrd Euro oder

11,4 Prozent auf 1.015,6 Mrd Euro.

Im gleichen Zeitraum stiegen die Einlagen bei den Genossenschaftsbanken um 6,0 Prozent auf 509,0 Mrd Euro, waehrend die Sparkassen und Landesbanken einen Zuwachs von 6,9 Prozent auf 1.125,9 Mrd Euro verzeichneten.

Deutliche Steigerungen bei den Einlagen gab es vor allem im vierten Quartal 2008. Nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008 und der sich anschliessenden Zuspitzung der Finanzmarktkrise wurden vermutlich vermehrt Wertpapieranlagen in Sicht- und Termineinlagen umgeschichtet.

Im Ergebnis hat sich der Anteil der bei den privaten Banken gehaltenen Einlagen im Jahre 2008 von 31,8 Prozent auf 33,1 Prozent erhoeht. Im Vergleich dazu blieben die Anteile der Genossenschaftsbanken (16,6 Prozent) sowie der Sparkassen und Landesbanken (36,7 Prozent) praktisch unveraendert (der Rest auf 100 Prozent entfaellt auf Bausparkassen, Realkreditinstitute sowie Banken mit Sonderaufgaben). In beiden Verbundgruppen ist das Ergebnis allein auf den Anstieg der Einlagen bei den Zentralinstituten, also den Landesbanken bzw. der DZ Bank und der WGZ Bank zurueckzufuehren.

Tabelle: Einlagen nach Bankengruppen
http://www.bankenverband.de/nla.asp?art=11093801
Pressekontakt:
Bundesverband deutscher Banken
Presse und Kommunikation
Telefon (030) 16 63 - 12 01 / - 12 02
Telefax (030) 16 63 - 12 99
Mailto:Pressestelle@bdb.de

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Weitere Informationen:
http://www.bankenverband.de

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