Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

KfW reicht im Jahr 2009 130 Mio. EUR für Mikrofinanzierungen in Deutschland aus

31.03.2010
  • Steigerung gegenüber Vorjahr um 8 %
  • Mikrofinanzierungen für Gründer und KMU in Deutschland von großer Bedeutung
  • Mikrofinanzierungen gehören zu den genuinen Aufgaben einer Förderbank

Im Jahr 2009 hat die KfW Bankengruppe in den Bereichen Gründung, Investition und Innovation gut 7.000 Mikrofinanzierungen mit einem Gesamtvolumen von rund 130 Mio. EUR ausgereicht.

Dies entspricht einer Steigerung von 8 % gegenüber dem Vorjahr. Als Mikrofinanzierungen gelten alle gewerblichen Finanzierungen mit einem Volumen bis einschließlich 25.000 EUR unabhängig von der Finanzierungsquelle.

Mikrofinanzierungen werden in Deutschland zum einen von Gründern in Anspruch genommen - besonders Starter aus der Arbeitslosigkeit benötigen für ihren Start in die Selbständigkeit oftmals kleine Finanzierungsvolumina. Zum anderen haben auch viele kleine und mittlere Unternehmen Investitionsbedarfe von bis zu 25.000 EUR: Zwischen 2006 und 2008 fielen rund 80 % aller externen Gründungsfinanzierungen (Kredite, Beteiligungen, Zuschüsse) und gut die Hälfte aller externen Finanzierungen von kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland in den Mikrobereich bis einschließlich 25.000 EUR.

"Obwohl Mikrofinanzierungen ein wichtiges Finanzierungsinstrument für Gründer und kleine und mittlere Untenehmen darstellen, sind sie für den Bankensektor wegen der niedrigen Erträge und des vergleichsweise hohen Risikos häufig nicht besonders attraktiv. Deshalb ist es genuine Aufgabe einer Förderbank wie der KfW, diesen Kundenkreis durch passgenaue Angebote zu unterstützen. Dass es während der Wirtschaftskrise gelungen ist, in diesem Bereich sogar ein höheres Fördervolumen auszureichen, zeigt, dass unsere Produkte an den richtigen Stellen ansetzen", sagt Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

Besonders bei einem externen Finanzierungsbedarf im höheren Mikrofinanzierungsbereich von 10.000 bis 25.000 EUR greifen Gründer auf Bankfinanzierungen zurück, während sie noch geringere Bedarfe von unter 10.000 EUR vergleichsweise häufig mit Zuschüssen oder Geldern von Verwandten oder Freunden decken.

In den Bereichen Gründung, Investition und Innovation finanzierte die KfW Bankengruppe im vergangenen Jahr insgesamt rund 130 Mio. EUR im Mikrofinanzierungsbereich im Wesentlichen über die Programme KfW-Startgeld (47 Mio. EUR) und KfW-Unternehmerkredit (77 Mio. EUR).

Wolfram Schweickhardt | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Rezessionsgefahr nahe null - IMK-Indikator: Deutsche Wirtschaft auf dem Weg in die Hochkonjunktur
16.01.2018 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Mit Schwung ins neue Jahr
28.12.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungen

Transferkonferenz Digitalisierung und Innovation

22.01.2018 | Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
Weitere B2B-VideoLinks
Aktuelle Beiträge

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Forschungsteam schafft neue Möglichkeiten für Medizin und Materialwissenschaft

22.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Ein Haus mit zwei Gesichtern

22.01.2018 | Architektur Bauwesen