Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Geschäftszahlen von Clearstream für April 2014

12.05.2014

Im Kundenauftrag verwahrtes Vermögen steigt im April um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat / Weiterer Wachstum der Geschäftsbereiche Verwahrung, Abwicklung, Sicherheitenmanagement und Investmentfondsgeschäft / Stefan Lepp: „Bestätigung unserer Sicherheitenstrategie, die mit dem Start von TARGET2-Securities noch einmal bekräftigt werden wird.“

Clearstream: Geschäftsbereich 1: Verwahrung („Custody“)

Der Wert des im Kundenauftrag verwahrten Vermögens verzeichnete im April 2014 einen Anstieg um 5 Prozent auf 12,1 Billionen Euro im Vergleich zu 11,6 Billionen im Vorjahresmonat.

Der Wert der von Clearstream im Rahmen des Geschäfts als internationaler Zentralverwahrer (International Central Securities Depository, ICSD) verwahrten Wertpapiere stieg um 4 Prozent von 6,1 Billionen Euro im April 2013 auf 6,4 Billionen Euro im April 2014.

Inländische deutsche Wertpapiere in Verwahrung beim nationalen Zentralverwahrer (Central Securities Depository, CSD) verzeichneten einen Anstieg um 5 Prozent von 5,4 Billionen Euro im April 2013 auf 5,7 Billionen im April 2014).

Der Wert des im Kundenauftrag verwahrten Vermögens bezüglich der inländischen und internationalen Geschäfte stieg insgesamt auf 12,1 Billionen Euro von Jahresbeginn bis April 2014, im Vergleich zu 11,4 Billionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem Anstieg von 5 Prozent.

Geschäftsbereich 2: Abwicklung („Settlement“)

Die Zahl der internationalen abgewickelten Transaktionen lag insgesamt bei 3,58 Millionen im April 2014 verglichen mit 3,49 Millionen im April 2013, was einem Anstieg von 2 Prozent entspricht. Bei den internationalen Transaktionen handelte es sich bei 84 Prozent um außerbörsliche Transaktionen, 16 Prozent waren Börsentransaktionen.

Die Zahl der abgewickelten Transaktionen auf dem deutschen Inlandsmarkt lag bei 6,5 Millionen, 4 Prozent weniger als im April 2013 (6,75 Millionen). Von diesen inländischen Transaktionen stammen 63 Prozent aus dem börslichen und 37 Prozent aus dem außerbörslichen Handel.

Die Zahl der gesamten Abwicklungstransaktionen (aus dem börslichen und aus dem außerbörslichen Handel), die in den deutschen (CSD) und internationalen (ICSD) Märkten abgewickelt wurden, stieg von Jahresbeginn bis April 2014 um 7 Prozent auf 43,2 Millionen, im Vergleich zu 40,5 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Investmentfondsbereich trug zum Wachstum im internationalen Geschäft bei, da die Abwicklungstransaktionen in diesem Bereich um 13 Prozent angestiegen sind.

Geschäftsbereich 3: Globale Wertpapierleihe und Sicherheitenmanagement („Global Securities Financing“)

Für den Geschäftsbereich Global Securities Financing (GSF) belief sich das durchschnittliche monatliche Volumen im April 2014 auf 589,8 Milliarden Euro. Insgesamt wurde im Servicegeschäft, das die Bereiche Triparty Repo, Wertpapierleihe und Sicherheitenmanagement („Collateral Management“) umfasst, ein Anstieg von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnet (April 2013: 583,8 Milliarden Euro).

Das durchschnittliche monatliche Volumen von Jahresbeginn bis April 2014 lag mit 582,5 Milliarden Euro um 3 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums von 568 Milliarden Euro.

Geschäftsbereich 4: Investmentfondsgeschäft („Investment Funds Services“)

Im Bereich Investment Funds Services (IFS) wurden im April 2014 0,69 Millionen Transaktionen bearbeitet. Dies entspricht einem Anstieg von 5 Prozent gegenüber April 2013 (0,66 Millionen).

Die Zahl der Transaktionen von Jahresbeginn bis April 2014 lag mit 2,93 Millionen um 13 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums (2,59 Millionen).

Kommentar:
Stefan Lepp, Mitglied des Vorstands von Clearstream und Head of Global Securities Financing, sagte: „Wir befinden uns weiterhin auf dem Weg, unsere Produkte und Dienstleistungen an eine Welt mit TARGET2-Securities anzupassen. Vor allem das Sicherheitenmanagement wird von der zukünftigen europäischen Marktlandschaft profitieren: T2S erschafft einen europaübergreifenden Liquiditätspool und wird das reibungslose Übertragen von Sicherheiten innerhalb dieser harmonisierten Umgebung vereinfachen. Unsere Strategie verfolgt das Ziel, die Leitungen zu T2S und anderen Sicherheitenpools zu legen; in den USA etwa erleichtert unsere verbesserte Abwicklungsverbindung mit erweiterten Fristen unseren Kunden die Übertragung von Vermögen und Sicherheiten. Unsere Sicherheitenmanagement-Lösungen sind in Brasilien, Australien, Südafrika und Spanien verfügbar und in Singapur, Kanada und Norwegen machen wir Fortschritte - weitere Märkte werden folgen. Der Anstieg in unserem monatlichen Volumen bestätigt das Vertrauen, das unsere Kunden in unsere Sicherheitenstrategie setzen, die sich erst mit dem Start von T2S voll auszahlen wird.”

Geschäftszahlen von Clearstream für April 2014

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com
http://www.clearstream.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht RWI erhöht Konjunkturprognose für 2017 leicht auf 1,3 Prozent
15.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Preiswerte Katalysatoren finden und verstehen: Auf das Eisen kommt es an

24.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Hoffnung für Leberkrebspatienten

24.03.2017 | Medizintechnik

Innovationslabor für neue Wege in die digitale Zukunft

24.03.2017 | Förderungen Preise