Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Börse Venture Network zur Finanzierung junger Wachstumsunternehmen gestartet

11.06.2015

Programm soll Wachstumsunternehmen mit professionellen Investoren verbinden/ Bereits 27 Wachstumsunternehmen und 42 Investoren auf Plattform aktiv

Die Deutsche Börse hat heute mit dem Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, das „Deutsche Börse Venture Network“ gestartet.

Das Programm dient der Verbesserung der Finanzierungsmöglichkeiten von jungen Wachstumsunternehmen. Die offizielle Eröffnung wurde von 27 Unternehmen und 42 Investoren begleitet, die sich bereits für die Plattform registriert haben.

Das Deutsche Börse Venture Network bringt junge und wachstumsstarke Unternehmen mit internationalen Investoren zusammen, um ihnen eine effektive Finanzierung ihres Wachstums zu ermöglichen und ein umfassendes Netzwerk aufzubauen.

Das Deutsche Börse Venture Network setzt sich aus einer nicht-öffentlichen Online-Plattform zur Anbahnung von Finanzierungsrunden sowie aus verschiedenen Trainings- und Networking-Veranstaltungen zusammen.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel: „Junge, aufstrebende Unternehmen tragen ganz entscheidend dazu bei, qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Volkswirtschaft auch in Zukunft zu sichern. Allerdings bleiben diese Unternehmen oftmals hinter ihren Möglichkeiten zurück, weil es an der Finanzierung in der kapitalintensiven Wachstumsphase mangelt.

Im vergangenen Dezember habe ich daher einen kleinen Kreis hochrangiger Experten zu einem Round Table eingeladen. Dort haben wir darüber beraten, wie wir Unternehmen in der Wachstumsphase noch besser unterstützen können. Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Börse als Finanzierungsquelle.

Ich danke Herrn Preuß und der Deutschen Börse AG, dass sie die Initiative so zügig aufgegriffen hat und mit dem Programm „Deutsche Börse Venture Network“ einen zentralen Beitrag dazu leistet, jungen Unternehmen Zugang zu Finanzierungsmitteln zu verschaffen.

Das Programm ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Ziel, Börsengänge in Deutschland zu stärken. Ich bin überzeugt davon, dass das Programm dazu beitragen wird, die Finanzierungssituation junger Wachstumsunternehmen in Deutschland zu verbessern“.

„Deutsche Börse Venture Network ist einer unserer Beiträge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für junge Wachstumsunternehmen in Deutschland, um ihnen die Kapitalaufnahme - einschließlich eines möglichen Börsengangs - zu erleichtern. Wir sind überzeugt, mit dem heute vorgestellten Programm einen signifikanten Beitrag zur Förderung der Wachstumsfinanzierung in Deutschland zu leisten und freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit allen Beteiligten“, sagte Andreas Preuß, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse.

Die Wachstumsunternehmen qualifizieren sich nach bestimmten Auswahlkriterien für eine Teilnahme an dem Programm. So müssen sich die Unternehmen bereits in der sogenannten Growth-, Later-Stage- oder Pre-IPO Phase befinden und erste unternehmerische Erfolge aufweisen. Zudem werden bestimmte Kenngrößen wie z.B. Umsatz, Umsatzwachstum oder Jahresnettogewinn für eine Aufnahme auf der Plattform berücksichtigt. Wachstumsunternehmen können sich darüber hinaus auf der Online-Plattform unabhängig von den Einschätzungen der Investmentbanken und Intermediäre präsentieren.

Neben der Online-Plattform beinhaltet Deutsche Börse Venture Network ein umfangreiches Veranstaltungs- und Trainingsangebot. Dies umfasst den Aufbau eines effizienten Netzwerks. Hier erhalten Teilnehmer Zugang zu einem erweiterten Multiplikatorenkreis bestehend aus Politikern, Mentoren und erfahrenen Unternehmer sowie zu exklusiven Events in kleineren Teilnehmergruppen (z.B. Family Offices) in vertraulichem Rahmen.

Mit einem umfangreichen Trainingsangebot und Workshops vertiefen Wachstumsunternehmen ihr Wissen rund um das Thema Kapitalmarktfinanzierung. So können Unternehmen auch die eigene Reporting- und Corporate Governance-Struktur kontinuierlich auf die Anforderungen des Kapitalmarkts vorbereiten. Des Weiteren beinhaltet das Angebot sogenannte Matching-Events, zu denen auch Investorenkonferenzen im In- und Ausland zählen.

Deutschen und internationalen Investoren aus den Bereichen Private Equity, Wagnisfinanzierung, Family Offices sowie vermögenden Privatpersonen bietet die Plattform eine Auswahl europäischer Wachstumsunternehmen.


Weiterführende Informationen
Eine Übersicht der auf der Plattform bereits aktiven Unternehmen und Investoren finden Sie in der Anlage.

Informationen zum Herunterladen

Mitglieder Deutsche Börse Venture Network

Weiterführende Links
Deutsche Börse Venture Network auf youtube.com/deutscheboersegroup
www.venture-network.com
Aufzeichnung der Pressekonferenz des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Ansprechpartner für die Medien:

Deutsche Börse AG
Leticia Adam

Tel.: +49-69-2 11-1 15 00
E-Mail: leticia.adam@deutsche-boerse.com

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Annick Moiteaux

Tel.: +49-30 18 615-6120
E-Mail: annick.moiteaux@bmwi.bund.de

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Mittelstand 4.0-Kompetenz­zentrum Stuttgart gestartet
29.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE