Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Börse lizenziert Indizes Short MDAX und LevDAX an Commerz Funds Solutions

02.03.2015

Zwei neue ComStage ETFs auf Xetra handelbar

Die Deutsche Börse hat der Commerz Funds Solutions Lizenzen zur Nutzung der Strategieindizes ShortMDAX und LevDAX als Referenz für zwei neue Exchange-Traded Funds (ETFs) erteilt. Der ComStage ShortMDAX UCITS ETF (ISIN LU1104582231) und der ComStage LevDAX x2 UCITS ETF (ISIN LU1104579369) sind seit Donnerstag im XTF-Segment der Deutschen Börse auf Xetra handelbar.

„Der DAX und der MDAX erzielen seit Monaten immer wieder neue Höchststände. Mit dem neuen ComStage LevDAX x2 UCITS ETF kann der Anleger von Aufwärtsphasen des DAX gleich doppelt profitieren“, so Thomas Meyer zu Drewer, der das ETF-Geschäft der Commerzbank unter der Marke ComStage leitet. „Der ComStage ShortMDAX UCITS ETF hingegen spielt seine Stärke bei einer rückläufigen Entwicklung des MDAX aus. Somit kann dieser Fonds auch für Absicherungsstrategien genutzt werden. Beide neuen ETFs runden das Angebot an ComStage ETFs auf deutsche Aktien-Indizes ab.“

„Mit dem ShortMDAX und dem LevDAX stehen erfahrenen Anlegern zwei Strategieindizes für unterschiedliche Markteinschätzungen zur Verfügung. Konzipiert wurden sie für Marktteilnehmer, die sich gegen sinkende Preise absichern oder von positiver Performance maximal profitieren wollen“, sagte Hartmut Graf, Chief Executive Officer von STOXX Limited. STOXX Ltd. ist für die Vermarktung der Indizes der Deutsche Börse AG zuständig, zu denen auch die DAX-Indizes zählen.

ETF-Name: ComStage ShortMDAX UCITS ETF
Anlageklasse: Aktienindex-ETF, short
ISIN: LU1104582231
Gesamtkostenquote: 0,45 Prozent
Ertragsverwendung: thesaurierend
Benchmark: ShortMDAX Index

Mit dem ComStage ShortMDAX UCITS ETF erhalten Anleger erstmals die Möglichkeit, an der inversen Wertentwicklung des MDAX-Index zu partizipieren. Der Index misst die Wertentwicklung von 50 mittelgroßen deutschen Aktiengesellschaften sowie überwiegend in Deutschland tätigen ausländischen Unternehmen aus klassischen Industriebereichen. Steigt der MDAX um fünf Prozent, fällt der ShortMDAX um fünf Prozent und umgekehrt.

ETF-Name: ComStage LevDAX x2 UCITS ETF
Anlageklasse: Aktienindex-ETF, gehebelt
ISIN: LU1104579369
Gesamtkostenquote: 0,30 Prozent
Ertragsverwendung: thesaurierend
Benchmark: LevDAX x2 Index

Für Anleger, die die Wertentwicklung des Referenzindex DAX mit einem zweifachen Hebel nachbilden möchten, steht der ComStage LevDAX x2 UCITS ETF zur Verfügung. Die Hebelwirkung erfolgt durch Fremdfinanzierung der zweifachen Investition in den Aktienbestand des DAX-Index. Die Kosten dieser Fremdfinanzierung werden in der Berechnung des Referenzindex berücksichtigt. Derzeit gibt es sechs LevDAX-Indizes mit Hebelfaktoren zwischen zwei und acht. Alle gehebelten Indizes verfügen über einen Schutzmechanismus, der darauf abzielt, einen Verlust des gesamten Kapitals zu vermeiden. Verliert ein Index zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem einzigen Tag mehr als 50 Prozent an Wert, so wird der Hebelfaktor sofort entsprechend angepasst, und die weitere Berechnung erfolgt auf Basis des zuletzt ermittelten DAX-Standes vor dem jeweiligen Zeitpunkt.


Xetra®, XTF®, DAX® und MDAX® sind eingetragene Marken der Deutsche Börse AG.


Über das XTF-Segment der Deutschen Börse
Das Produktangebot im XTF-Segment der Deutschen Börse umfasst derzeit insgesamt 1.061 Exchange Traded Funds. Mit dieser Auswahl und einem durchschnittlichen monatlichen Handelsvolumen von rund 11 Mrd. Euro ist Xetra der führende Handelsplatz für ETFs in Europa.


Über Deutsche Börse – Market Data + Services
Die Deutsche Börse ist einer der weltweit führenden Dienstleistungsanbieter für die Wertpapierbranche mit Produkten und Services für Emittenten, Anleger, Intermediäre und Datenvendoren. Das Angebot der Gruppe umfasst die gesamte Wertschöpfungskette, vom Handel über Clearing bis hin zu Abwicklung und Verwahrung von Wertpapieren. Der Geschäftsbereich Market Data + Services beinhaltet das breit gefächerte Marktdatenangebot der Gruppe wie auch externe Technologie- und Netzwerk-Services. Zu den Produkten und Dienstleistungen gehören Echtzeit- und historische Handelsdaten der gruppeneigenen Handelsplätze Eurex und Xetra sowie von Kooperationspartnern, aber auch plattformunabhängige exklusive Handelssignale, wie z.B. Wirtschaftsindikatoren und Finanznachrichten. Des Weiteren werden Referenzdaten für mehr als 1.000.000 Wertpapiere, sowie rund 10.825 Indizes inklusive der STOXX und DAX Index-Familien, exzellente Handelsinfrastruktur und zuverlässige Netzwerk-Services vermarktet.

Weiterführende Links
www.xetra.com
www.dax-indices.com

Pressekontakt:

Leticia Adam
leticia.adam@deutsche-boerse.com
+49 69 2 11 1 2766

Patrick Kalbhenn
patrick.kalbhenn@deutsche-boerse.com
+49 69 2 11 1 4730

Naomi Pickens
naomi.pickens@deutsche-boerse.com
+1 212-669-6459

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.de

Weitere Berichte zu: Benchmark Börse ComStage DAX Data Deutsche Börse ETF Gruppe Deutsche Börse ISIN Indizes LevDAX MDAX STOXX Wertentwicklung XTF-Segment Xetra

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index beendet das Jahr 2016 mit Rekordwert
24.01.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr nahe Null
18.01.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie