Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Senior-Manager-Vergütungen: Asien folgt Westniveau

24.07.2007
Internationalisierungsstrategien der Konzerne als Stellschraube

Als erste Führungsebene in lokalen Geschäftsleitungen verdienen Senior Manager in Großbritannien durchschnittlich 190.000 Euro und bekommen damit das höchste internationale Jahresgehalt, bestehend aus festem Grundgehalt und variablem Bestandteil.

Zudem erreichen die Vergütungen in Asien immer häufiger das Westniveau, wohingegen Zentral- und Osteuropa mit 24.000 Euro bis 80.000 Euro noch immer Schlusslichter sind. Zu diesen Ergebnissen kommen Vergütungsexperten des international tätigen Beratungs- und Outsourcing-Spezialisten Hewitt Associates in ihrer heute, Dienstag, präsentierten Auswertung der globalen Gesamtvergütungsstatistik.

Im Detail ergab die Untersuchung, dass Großbritannien die unangefochtene Nummer eins ist. Dicht gefolgt liegen an der Gehaltsspitze mit 172.000 Euro die Schweiz auf Platz zwei und Deutschland mit 166.000 Euro auf Platz drei. In Österreich verdienen Senior Manager immerhin noch 126.000 Euro, während in Australien (130.000 Euro) nur knapp mehr verdient wird. Etwas darunter liegen die Gehälter in Hongkong (118.000 Euro) und in Zentral- und Osteuropa. Hierbei stellt sich das Bild eher heterogen dar, wobei Bulgarien mit durchschnittlich 24.000 Euro ein deutlich niedrigeres Vergütungsniveau für Senior Manager aufzeigt. Gut drei Mal soviel verdienen vergleichbare Führungskräfte in Polen (80.000 Euro).

... mehr zu:
»Vergütung »Westniveau

"Dass Polen bei den EU-Oststaaten relativ gut abschneidet, hat mit der im Vergleich zu Bulgarien längeren EU-Mitgliedschaft zu tun", ist sich Marco Reiners, European Client Manager bei Hewitt, im Gespräch mit pressetext sicher. Interessant ist auch, dass sich Industrienationen des asiatischen Raums wie Hongkong, Singapur (109.000 Euro) oder Japan (104.000 Euro) in punkto Senior-Manager-Vergütungen mehr und mehr dem Westniveau anzunähern scheinen. "Das ist nicht weiter verwunderlich, da internationale Konzerne bereits seit zehn Jahren in diesen Finanz- und Industriezentren tätig sind", unterstreicht der Vergütungsexperte. Laut dem Fachmann spielt die Internationalisierung der Großkonzerne als Teil der Unternehmensstrategie bei den Vergütungen eine zunehmend entscheidende Rolle.

"Außerdem sollte man sich vor Augen halten, dass es schließlich keinen globalen Vergütungsmarkt gibt und die Vergütungsstellschraube in dieser Hinsicht von den Expansionsbestrebungen der meisten Unternehmen abhängig ist", so Reimers. So wollen die Konzerne die besten Leute an den attraktivsten Standorten, sodass einige Länder in den nächsten zehn bis 15 Jahren noch weiter dem Westniveau folgen werden, ist sich der Analyst sicher.

Florian Fügemann | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.hewitt.com

Weitere Berichte zu: Vergütung Westniveau

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Mittelstand 4.0-Kompetenz­zentrum Stuttgart gestartet
29.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE