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Neue Mittelstandsverbriefung / PROMISE-XXS 2006-1 GmbH mit einem Volumen von 4,5 Mrd. EUR

11.12.2006
Die UniCredit Gruppe hat die sechste ABS-Transaktion (Asset-Backed Securities) der HVB über die PROMISE-Plattform der KfW gepreist.

Alleiniger Bookrunner ist UniCredit Markets and Investment Banking (über HVB, BA-CA und UBM). Die Transaktion, die den Namen PROMISE-XXS 2006-1 GmbH trägt, umfasst ein Gesamtvolumen von 4,5 Mrd. EUR, von denen 550 Mio. EUR in Form von ABS-Notes an den Kapitalmärkten platziert werden. Es ist die bislang größte Transaktion innerhalb des gesamten PROMISE-Programms. Die HVB und BA-CA haben eine deutsche Zweckgesellschaft (SPV) für diese Verbriefungstransaktion eingesetzt, die im Rahmen der TSI-Plattform eingerichtet wurde. Durch die Nutzung des KfW-Programms wird die UniCredit Gruppe im Hinblick auf das regulatorische Kapital entlastet, so dass Kapazitäten für neue Kredite an den deutschen und österreichischen Mittelstand sowie an Kleinunternehmen geschaffen werden, deren Risiken über zukünftige ABS-Transaktionen verbrieft werden können.

Der Kapitalmarkt spielt eine immer wichtigere Rolle für den Zugang des Mittelstands zu Finanzierungsmitteln. In Europa kommen Kapitalmarkt basierte Finanzierungsinstrumente für den Mittelstand am stärksten in Deutschland und Spanien zum Einsatz. "Durch Verbriefungen erhält der Mittelstand Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten. Dies ist eine sehr positive Erweiterung der Mittelstandsfinanzierung. Da institutionelle Anleger über den Weg der Verbriefung Mittelstandsrisiken übernehmen, verbessern sich mittelfristig die Kreditkonditionen für den Mittelstand", erläutert Dr. Günther Bräunig, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Im Rahmen der Transaktion Promise-XXS 2006-1 wird das mit den Krediten an den deutschen und österreichischen Mittelstand verbundene Kreditrisiko an die Kapitalmärkte transferiert. Im Unterschied zur rein deutschen Transaktion Promise-XXS 2003-1 werden bei der aktuellen Transaktion Kredite von der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG (HVB) und der Bank Austria Creditanstalt AG (BA-CA) verbrieft, wodurch nicht nur eine größere Diversifizierung, sondern bei beiden Banken auch Skaleneffekte erreicht werden.

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Nach erfolgter Rückzahlung der Transaktion Promise Austria-2002 setzt die BA-CA die Verbriefungsaktivitäten im Mittelstandssegment weiter fort.

Das Anfangsportfolio umfasst einen breit gefächerten Pool von 12.191 Krediten an 7.536 Kreditnehmer und ist stark diversifiziert nach Sektoren, Kreditnehmern und Regionen. Das durchschnittliche Kreditvolumen beträgt lediglich 368.498 EUR und ist stark in Süddeutschland konzentriert, mit knapp 30,7 % in Bayern.

Bei Promise-XXS 2006-1 GmbH handelt es sich um eine synthetische Transaktion, bei der - anders als bei einer True-Sale-Transaktion mit ihren zusätzlichen Finanzierungsvorteilen - lediglich das Kreditrisiko des zu Grunde liegenden Portfolios verbrieft wird.

Das Kreditrisiko wird über zwei Verlustgarantien für HVB und BA-CA an die KfW transferiert. Die KfW sichert sich selbst über den Kapitalmarkt mit einem Super Senior Swap sowie Notes ab, die am Kapitalmarkt verkauft werden. Die Notes besitzen eine gewichtete durchschnittliche Laufzeit von 4,45 bis 5,15 Jahren. Die Preise der einzelnen Tranchen wurden am 08. Dezember 2006 festgelegt:

** Die vollständige Presseerklärung inkl. der tabellarischen Aufstellung erhalten Sie auf der Homepage der KfW unter: http://www.kfw.de/DE_Home/Presse/press_live.jsp

Nathalie Drücke | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kfw.de
http://www.kfw.de/DE_Home/Presse/press_live.jsp

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