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"Fondsbörse Deutschland" - Fondsbörse aktuell: Wechselnde Favoriten

17.06.2005


"Urlaubsversicherung" für Fondskurse


Für die Urlaubszeit in diesem Sommer empfiehlt die Fondsbörse Deutschland in Hamburg eine ganz besondere Form der "Reiseversicherung": Stop-Loss- und Stop-Buy-Orders, denn auch in den Ferienmonaten können sich die Kurse deutlich bewegen, wie Dr. Thomas Ledermann, Vorstandsmitglied der BÖAG Börsen AG, sagt, die sowohl die Börsen in Hamburg und Hannover betreibt als auch die Handelsplattform Fondsbörse in Hamburg. Fällt der Kurs unter einen bestimmten Wert, wird bei der Stop-Loss-Order ein Verkauf ausgelöst oder bei der Stop-Buy-Order ein Kauf. Somit kann man nicht ungewollt zu billig verkaufen oder zu teuer kaufen.

Die offenen Fonds zeigten an der Fondbörse Deutschland in der zu Ende gehenden Woche wechselnde Schwerpunkte. Am Montag wurden einzelne offene Immobilienfonds herausgepickt, die besonders große Umsätze zeigten, so beispielsweise der CS Euroreal. Am Donnerstag folgten Rentenfonds der Schwäche der Anleihemärkte, doch kam es kaum zu bezahlten Kursen. Am Freitag rückten eine ganze Reihe von Biotec-Fonds verschiedener Emittenten in den Blickpunkt der Anleger und zogen um 2,1 bis 3,9 % an. Offene Immobilienfonds wurden am Freitag mit allerdings meist kleineren Einzelumsätzen recht breit gehandelt. Lebhaft der SEB ImmoInvest bei um 3,4 % auf 55,54 rückläufigen Kurs mit bis mittags 201.000 Euro


Beteiligung an MS Conti France zu 123 %

Mit einem Kurs von 123 %, bezogen auf das Nominalkapital, ist in der auslaufenden Woche Conti für eine Beteiligung am MS Conti France die einzige, die bei den geschlossenen Fonds die 100-Prozentmarke übersteigt. Im Bereich der sonstigen Fonds wurde ein Durchschnittskurs von etwa 77 % erzielt. Im Premiumsegment wurden in der Woche Beteiligungen für 230.000 Euro im Durchschnitt zu 51 % gehandelt. Klares Schwergewicht lag hier wieder einmal auf den Hansa Treuhand Schiffen. Am Gesamtmarkt belief sich der Umsatz auf 441.00 Euro bei Durchschnittskursen von ca. 64 %.

Über "Fondsbörse Deutschland"

Unter der Bezeichnung "Fondsbörse Deutschland" betreibt die Börsen AG, die Trägergesellschaft der Börsen Hamburg und Hannover, an der Börse Hamburg eine neue Plattform für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds. Börsentäglich zwischen 9:00 Uhr und 20:00 Uhr können Anleger offene Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Börsenpreisen handeln; neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt lediglich die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt  - wie es der Anleger von anderen Wertpapieren kennt - über seine Haus- oder Online-Bank-Verbindung. Als Börsenplatz ist lediglich "Börse Hamburg" anzugeben. Mit der Notierung von Fonds an der Börse Hamburg kann eine Fondsorder nunmehr auch limitiert erteilt und mit einer zeitlichen Gültigkeitsangabe versehen werden. Der Handel über die Deutsche Fondsbörse Hamburg vollzieht sich unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg.

Die Veröffentlichung ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten. Der Bericht dient lediglich informatorischen Zwecken. Darüber hinaus bildet die historische Wertentwicklung keine geeignete Indikation für die künftige Performance.

Kay Homann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.fondsboerse-deutschland.de

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