Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eurex weitet Wholesale Handel für europäische Aktienoptionen aus

17.02.2005


Neues Wholesale-Angebot führt zu deutlicher Kostenreduzierung bei großen Transaktionen. Ferscha: "Wir wollen auch besonders große OTC-Transaktionen auf unsere Plattform ziehen"


Der internationale Terminmarkt Eurex wird seine Initiative ausweiten, verstärkt Geschäft aus dem Over-the-Counter (OTC)-Markt anzuziehen. Mit Wirkung zum 1. März 2005 begrenzt Eurex für alle europäischen Aktienoption die Handelsgebühren für Block-Trades mit besonders großen Volumina. Beim Handel mit großen Blöcken von deutschen, schweizerischen und nordischen Aktienoptionen begrenzt Eurex die Gebühren auf das Niveau von maximal 2.000 Kontrakten. Bei niederländischen, französischen, italienischen und US-amerikanischen Aktienoptionen werden die Gebühren auf maximal 1.000 Kontrakte begrenzt.

Dadurch sinken für Eurex Teilnehmer die Kosten für diese Transaktionen deutlich und die Attraktivität von Eurex für institutionelle Anleger steigt. OTC-Block-Trades sind Transaktionen, bei denen Marktteilnehmer eine OTC-Transaktion, die eine bestimmte Anzahl von Kontrakten übersteigt, direkt in die Zentrale Gegenpartei der Eurex Clearing eingeben.


"Das neue Wholesale-Angebot wird unsere Position als größter und liquidester Markt für den Handel mit europäischen Aktienoptionen weiter stärken. Wir bieten Anlegern nicht nur das breiteste Spektrum an Terminmarktprodukten, sondern auch das umfangreichste Portfolio an Risikomanagementmöglichkeiten", so Rudolf Ferscha, CEO von Eurex. "Eurex ist von der symbiotischen Beziehung zwischen OTC- und börslichen Märkten überzeugt. Unser neues Angebot hilft unseren Kunden, Kontrahentenrisiken auszuschalten, es trägt zur allgemeinen Marktstabilität bei und steigert die Attraktivität unserer börslichen Märkte."

Eurex erwartet, dass durch die neuen Wholesale-Preise zusätzliches OTC-Geschäft angezogen werden kann und zusätzliche Vorteile für Kunden entstehen. Durch das Straight-Through-Processing im Rahmen der erprobten und zuverlässigen Prozesse von Eurex Clearing profitieren Kunden vom geringeren Risiko und reduzierten Kreditlinienausnutzungen.

Mit der Einführung des aktuellsten Eurex Software Release am 1. November ergänzte Eurex das elektronische OTC-Angebot mit der erweiterten Basis-Trade-Funktion Exchange for Physicals (EFP") und der neu implementierten Funktion Exchange for Swaps (EFS). Diese neuen OTC-Funktionalitäten ermöglichen den Handel auf Euro lautende festverzinsliche Schuldtitel gegen auf Euro lautende Futures auf festverzinsliche Wertpapiere sowie den Handel auf Schweizer Franken lautende festverzinsliche Schuldtitel gegen CONF-Futures. Damit biete Eurex seinen Teilnehmern ein Höchstmaß an Flexibilität in der Konfigurierung ihrer spezifischen Kassa- und OTC-Transaktionen in Kombination mit Eurex-Futures auf festverzinsliche Wertpapiere.

media-relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com.

Weitere Berichte zu: Aktienoption Kontrakt OTC-Transaktion

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IMK-Indikator: Konjunkturampel schaltet von „gelb“ auf „grün“
16.05.2018 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das erste Quartal 2018
30.04.2018 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics