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Konsumklima: Optimismus verstärkt sich

27.01.2005


Alles spricht dafür, dass sich die Stimmung der Verbraucher in Deutschland deutlich aufhellt.

Nach drei Rückgängen in Folge, legte der Indikator Konjunkturerwartung im Januar spürbar zu. Mit einem Wert von minus 5,9 hat er sich um 12,4 Punkte gegenüber dem Vormonat verbessert und erreicht den höchsten Stand seit April letzten Jahres. Damit steht der Indikator fast auf dem Niveau vom Januar 2004, in dem er minus 5,8 betrug.

Der Indikator Einkommenserwartung stieg zum zweiten Mal in Folge und liegt mit einem Wert von plus 6,7 zum ersten Mal wieder seit April 2004 über dem langfristigen Durchschnitt von 0. Nach minus 13,5 Punkten im Dezember legte er im Januar um gut 20 Punkte deutlich zu. Es sieht so aus, als habe die Einkommenserwartung den Tiefstand von minus 19,5 im August 2004 endgültig hinter sich gelassen.

Im Sog der positiven Entwicklung von Konjunktur- und Einkommenserwartung konnte auch die Anschaffungsneigung zulegen. In den beiden Vormonaten war die Neigung, größere Anschaffungen zu tätigen, gestiegen und galt als Hauptursache einer positiveren Konsumlaune. Dieser Trend setzte sich nun fort. Der Wert, der sich bereits im Dezember 2004 um 2,1 Punkte auf minus 22,3 verbessert hatte, stieg zu Beginn dieses Jahres um weitere 7,9 auf minus 14,4 Punkte.

Insbesondere wegen der deutlich verbesserten Einkommenserwartung hat das Konsumklima zugelegt. Für Februar 2005 prognostiziert die GfK einen Wert von 4,1 nach revidiert 3,1 für Januar 2005. Es sieht so aus, als sei der Start ins Jahr 2005 geglückt. Die Binnennachfrage könnte somit wieder eine wichtigere Rolle für eine positive Konjunkturentwicklung spielen. Damit sich die Konsumstimmung allerdings nachhaltig bessert, ist es notwendig, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt stabilisiert und das Vertrauen der Verbraucher in die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes steigt.

Dr. Ulrike Schöneberg | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.gfk.de

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