Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studie zu IT im Supply Management

27.04.2004


Nach Ansicht von Berlecon Research gewinnt derzeit in vielen Unternehmen das strategische Beschaffungsmanagement immer stärker an Bedeutung - nicht zuletzt durch die Fokussierung von Unternehmen auf Kernkompetenzen und dadurch abnehmende Fertigungstiefe. Mit diesem Bedeutungszuwachs wird der Beschaffungsprozess deutlich komplexer und die Anforderungen an das Beschaffungsmanagement steigen. Spezielle IT-Lösungen, die oft unter dem Begriff Supplier Relationship Management (SRM) zusammengefasst werden, versprechen für die Einkaufsseite das gleiche wie CRM für Verkauf und Marketing: einen besseren Fluss der relevanten Informationen im Unternehmen, eine engere Beziehung zwischen Lieferanten und Unternehmen und schließlich Einsparungen bei den Prozesskosten.

Dr. Thorsten Wichmann, Geschäftsführer von Berlecon Research: "Unternehmen beginnen derzeit, über SRM und seine Bestandteile zu diskutieren. Noch ist aber unklar, wo die Unternehmen Schwerpunkte setzen. Wir gehen in der aktuellen Studie unter anderem der Frage nach, welche Bestandteile von SRM für das Beschaffungsmanagement deutscher Unternehmen wirklich relevant sind und welche Anforderungen die Unternehmen an IT-Lösungen in diesem Bereich stellen."

Die Studie wird Status-quo und Planungen des elektronischen Beschaffungsmanagements in deutschen Unternehmen analysieren, unabhängig davon, ob nur Teile ihrer Beschaffungsprozesse elektronisch unterstützt oder umfassende SRM-Strategien verfolgt werden. Für die Nutzerstudie werden mindestens 200 Unternehmen aus Deutschland mit 500 oder mehr Beschäftigten befragt, die ihr Beschaffungsmanagement durch IT unterstützen. Zielpersonen in den Unternehmen sind die Einkaufsleiter bzw. die im Einkauf für die IT-Entscheidungen Verantwortlichen.

Die Ergebnisse der Studie werden im Sommer 2004 veröffentlicht. Unternehmen, die sich an der Multi-Client-Studie beteiligen wollen, wenden sich bitte an Karen Manzano, 030/284296-11, km@berlecon.de.

Über Berlecon Research GmbH

Berlecon Research analysiert die wirtschaftlichen Chancen neuer Informationstechnologien, ihre Nutzung und die damit verbundenen Auswirkungen auf Unternehmen und Märkte. Unsere Arbeit zeichnet sich aus durch die Kombination wirtschaftlicher und technischer Fachkompetenz auf der Basis wissenschaftlicher Analysemethoden. Regionaler Fokus unserer Untersuchungen ist Europa, insbesondere Deutschland. Zu unseren Kunden zählen Technologieanbieter, staatliche Institutionen und IT-Anwender aus allen Branchen. Berlecon Research wurde 1997 gegründet, der Firmensitz befindet sich in Berlin-Mitte.

Karen Manzano | Berlecon Research GmbH
Weitere Informationen:
http://www.berlecon.de/srm

Weitere Berichte zu: Beschaffungsmanagement SRM

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Der Dauerläufer: Starke Binnennachfrage macht diesen Aufschwung robuster als seine Vorgänger
17.10.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Positiv für die Volkswirtschaft: Die Zahl der Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen steigt weiter
12.10.2017 | Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise