Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Training on the job - verspielt: RUB-Psychologen entwickeln Online-Simulation

05.01.2004


Einen einzigartigen beruflichen Selbsttest - kostenlos und wissenschaftlich fundiert - plus Einblick in ein großes deutsches Unternehmen bietet die Online-Simulation "Voyager" der Allianz AG: Spielerisch bezieht der Voyager die Teilnehmer in ein realitätsnahes Großprojekt ein. Prof. Dr. Heinrich Wottawa, Inhaber des Lehrstuhls für Psychologische Diagnostik an der Ruhr-Universität Bochum und Geschäftsführer der ELIGO Psychologische Personalsoftware GmbH, entwickelte mit Mitarbeitern die Online-Simulation, die ab heute freigeschaltet ist.



Selbst-Check im Internet

... mehr zu:
»Diagnostik


Der Allianz Voyager ist im Internet abrufbar unter
http://voyager.allianz.de


Überfachliche Kompetenzen auf dem Prüfstand

"Wer den Voyager besucht, kann dort sowohl seine überfachlichen Kompetenzen auf die Probe stellen als auch die Allianz besser kennen lernen", sagt Wottawa. "Anschließend weiß der Spieler genauer, was er kann und was er nicht kann, und was er gegen seine Defizite tun sollte." Ziel des Spiels ist, einen Budgetplan für die Sponsoring-Aktivitäten rund um die Formel 1 zu erstellen. Der Spieler nimmt dazu unter anderem an einem virtuellen Teammeeting teil und stellt Fragen, deren Beantwortung ihn zu neuen Aufgaben führen. Virtuelle Einzelmeetings mit Fachleuten liefern weitere Informationen zur Budgetplanung.

Verflechtung von Realität und Virtualität

Bereits im Verlauf der Simulation erhält der Spieler Rückmeldungen über seine Soft Skills und nach Beendigung des Spiels zudem eine individuelle, ausführliche Auswertung über seine verschiedene Fähigkeiten - zum Beispiel wie er Konfliktsituationen bewältigt, mit Aufgaben umgeht oder seine persönlichen Ziele verwirklicht. Im Spiel treten zahlreiche Allianz-Mitarbeiter in ihrer authentischen Funktion auf und kommunizieren über realitätsnahe Projekte und Planungen virtuell mit dem Spieler. "In dieser ungewöhnlichen Verflechtung von Realität und Virtualität kann sich der Spieler völlig stressfrei und unbeobachtet auf seine Planung konzentrieren. Einen derartigen Selbst-Check plus Unternehmenseinblick hat es bisher so noch nicht gegeben," so Heinrich Wottawa.

Kostenloser Selbst-Check

Der Allianz Voyager wurde im Auftrag der Allianz Versicherungs-AG entwickelt, um potenzielle Bewerber auf einem neuen virtuellen Wege einen Einblick ins Unternehmen zu gewähren. Dennoch ist die Informationsvermittlung einseitig, denn die Ergebnisse des Spieles bleiben für die Allianz unsichtbar. Und: Die Teilnahme an der Projektsimulation ist unabhängig von einem Interesse an der Allianz möglich und bietet damit jedem Spieler einen fundierten und kostenlosen Selbst-Check.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Heinrich Wottawa, Lehrstuhl für Diagnostik, Evaluation und Methodenlehre, Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum, Tel. 0234/32-22676, E-Mail: heinrich.wottawa@rub.de
Dipl.-Psych. Christine Kirbach, Eligo GmbH , Tel. mobil 0177/3506631, E-Mail: kirbach@eligo.de

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://voyager.allianz.de

Weitere Berichte zu: Diagnostik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Wert fest „im grünen Bereich“ - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr sinkt auf nur 5,1 Prozent
14.09.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft nähert sich der Hochkonjunktur
07.09.2017 | Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie