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Breites Aktionsbündnis für erneuerbare Energien gestartet

02.09.2003

Mit der Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung unter dem Titel "Aufbruch in eine neue Zeit - Chancen der erneuerbaren Energien nutzen" startet heute ein breites Aktionsbündnis für erneuerbare Energien.

Zu den Erstunterzeichnern gehören die IG Metall, der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), ver.di, der Deutsche Bauernverband (DBV), der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und die Vereinigung EUROSOLAR. Das Bündnis setzt sich für eine offensive Weiterentwicklung der Erzeugung von Strom, Wärme und Treibstoffen aus Erneuerbaren Energien ein. Die Unterzeichner sehen hierin einen zentralen Erfolgsfaktor für die Zukunft des Standortes Deutschland.

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Für den Erhalt und weiteren Ausbau von Arbeitsplätzen, Versorgungssicherheit, Versorgungsqualität und Umweltverträglichkeit werden die Erneuerbaren Energien nach Meinung der Bündnispartner in Zukunft unverzichtbar sein. Sie tragen außerdem dazu bei, die Energie-Importabhängigkeit zu verringern, machen Deutschland damit weniger verwundbar und leisten einen Beitrag zur Vermeidung globaler Konflikte um knapper werdende Ressourcen.

Das Aktionsbündnis erkennt die Fortschritte der Umwelt- und Energiepolitik Deutschlands an und fordert die Politik auf, diesen Weg konsequent fortzusetzen. Insbesondere der Erhalt und die Weiterentwicklung des aktuell heiß diskutierten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) spiele dabei eine zentrale Rolle, so die Initiatoren. Von der offensiven Nutzung Erneuerbarer Energien erwartet das Aktionsbündnis große gesellschaftliche Vorteile:

Mit einer konsequenten Technologieentwicklung wird Deutschland zum Schaufenster für andere Länder und erwirbt so hervorragende Exportmöglichkeiten. BVMW-Geschäftsführer Bodo Schwarz: "Klimaschutz ohne erheblichen Ausbau erneuerbarer Energien ist aus unserer Sicht unmöglich. Mit Erneuerbaren Energien aber können wir neue Wachstumsimpulse setzen und das Innovationspotenzial dieser jungen und starken Branche nutzen." Bis zum Jahr 2020 können nach Ansicht des Aktionsbündnisses 500.000 Menschen in diesem Bereich beschäftigt werden. Georg Werckmeister, Technologiereferent bei der IG Metall, sagt dazu: "Zukunftsfähige Arbeitsplätze können nur mit Energietechnologien entstehen, die die Klimakatastrophe nicht weiter verschärfen."

Die Landwirtschaft hat die Chance, durch Nutzung des erheblichen Potenzials der Bioenergien neue Einkommens- und Beschäftigungschancen zu erschließen. Auch für Kleininvestoren, Mittelstand und kommunale Betriebe bieten die erneuerbaren Energien zahlreiche Chancen. Mit ihnen kommt eine Vielzahl neuer Akteure auf den Markt, die vor allem im Mittelstand angesiedelt sind.

| agrar.de
Weitere Informationen:
http://www.agrar.de

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