Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jedes zweite österreichische Unternehmen ist „innovativ"!

24.01.2003


Nach Berechnungen der Statistik Austria waren 49 Prozent der österreichischen Unternehmen in den Jahren 1998- 2000 innovativ. Sie haben neue oder merklich verbesserte Produkte, Dienstleistungen, merklich verbesserte Prozesse und Verfahren in ihrem Unternehmen sowie Innovationsaktivitäten durchgeführt.

... mehr zu:
»Marktneuheit

Unternehmen mit Innovationstätigkeiten sind stärker international ausgerichtet, denn 43 Prozent der innovativen Unternehmen haben ihren Hauptabsatzmarkt im Ausland. Dagegen verkaufen nur 18 Prozent der Unternehmen ohne Innovationstätigkeiten ihre Produkte hauptsächlich auf internationalen Märkten; im Bereich der Sachgütererzeugung ist dieser Unterschied noch größer: 55 Prozent der Innovierenden sind international tätig, von den Nicht-Innovatoren sind es nur 13 Prozent.

Produktinnovatoren


Der Anteil der Unternehmen, die neue oder merklich verbesserte Produkte oder Dienstleistungen eingeführt haben, also der „Produktinnovatoren", ist mit 35 Prozent dabei größer als der Unternehmen, die Prozessinnovationen eingeführt haben (25 Prozent).

14 Prozent aller Unternehmen haben im betrachteten Zeitraum Produkte als erste auf dem Markt angeboten, also Marktneuheiten eingeführt. Im Sachgüterbereich haben sogar 20 Prozent aller Unternehmen Marktneuheiten eingeführt. Für 34 Prozent der Unternehmen war die wichtigste Auswirkung der Innovationen die „Verbesserung der Qualität der Produkte und Dienstleistungen".

Die „Verbreiterung des Angebots von Produkten oder Dienstleistungen" ist für 17 Prozent „sehr wichtig". 45 Prozent der Innovatoren beziehen die Ideen für Innovationen aus dem eigenen Haus. Kunden haben als Informationsquelle beziehungsweise . „Ideenlieferanten" mit 21 Prozent gleichfalls eine hohe Bedeutung.

Rund 21 Prozent aller innovierenden Unternehmen hatten in den Jahren 1998-2000 externe Kooperationspartner. Neun von zehn Kooperationspartnern waren in Österreich beheimatet. Lieferanten waren die wichtigsten Partner bei der Innovationszusammenarbeit, denn 55 Prozent aller Kooperierenden hatten Kooperationspartner in dieser Gruppe.

Förderungen

40 Prozent der Innovatoren erhielten im betrachteten Zeitraum öffentliche Förderungen. Am großzügigsten zeigte sich dabei der Bund: 28 Prozent der Innovatoren erhielten in den Jahren 1998-2000 finanzielle Unterstützung. Rund 12 Prozent der Innovatoren wurden von der EU gefördert.

Dennoch sind „zu hohe Innovationskosten" nach der Einschätzung der österreichischen Unternehmen das größte Hemmnis für Innovationen. Sowohl 29 Prozent der innovierenden als auch der nicht-innovierenden Unternehmen schätzen dieses Hindernis „groß" ein. Die Innovatoren betrachten weiters das „zu hohe wirtschaftliche Risiko" (24 Prozent) und den „Mangel an geeigneten Finanzierungsquellen" (20 Prozent) als große Hemmnisse.

| www.innovatives-oesterreich.at

Weitere Berichte zu: Marktneuheit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IMK-Indikator: Keine Rezessionsgefahr, keine Anzeichen für konjunkturelle Überhitzung
19.02.2018 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer auf Rekordstand
29.01.2018 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

Aachener Optiktage: Expertenwissen in zwei Konferenzen für die Glas- und Kunststoffoptikfertigung

19.02.2018 | Veranstaltungen

Konferenz "Die Mobilität von morgen gestalten"

19.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Highlight der Halbleiter-Forschung

20.02.2018 | Physik Astronomie

Wie verbessert man die Nahtqualität lasergeschweißter Textilien?

20.02.2018 | Materialwissenschaften

Der Bluthochdruckschalter in der Nebenniere

20.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics