Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Automobilwoche-Kongress 2009: Deloitte-Expertenbarometer geht tiefgreifendem Branchenwandel auf den Grund

05.11.2009
Auf dem Automobilwoche-Kongress am 03. und 04. November in Berlin gaben Besucher am Deloitte-Stand ihre Einschätzung zu aktuellen Marktentwicklungen ab. Die Mehrheit findet, dass "Emotionen" und "Automobil" untrennbar zusammengehören.

Die emotionale Kundenansprache darf allerdings nicht nur durch verbrauchergerechte Produkte erfolgen - die Serviceebene muss durch Investitionen weiter ausgebaut werden.

Daneben dominiert die Diskussion über energieeffizientere und saubere Technologien: Wird die entsprechende Infrastruktur bereitgestellt, kann Deutschland hier eine Vorreiterrolle einnehmen und zukünftig Absatzpotenziale realisieren.

"Der Automobilbranche und ihren nachgelagerten Industrien stehen grundlegende Veränderungen bevor - die Wirtschaftskrise beschleunigt dabei diese Entwicklung zusätzlich. Die Herausforderung dabei ist, Emotionalität und Effizienz optimal zu vereinen, um so den Bedürfnissen der Kunden - aber auch der öffentlichen Meinung sowie der Politik - gerecht zu werden. Eine besondere Rolle spielen hier steigende Sicherheits- und Umweltansprüche. Themen wie Nachhaltigkeit und Cleantech rücken in den Vordergrund: Der verstärkte Einsatz von Cleantech-Materialien und -Technologien in den nächsten Jahren wird sicherlich mit dazu beitragen, die Automobilindustrie wieder auf Erfolgskurs zu lenken", erklärt Dr. Martin Hölz, Partner Global Automotive bei Deloitte.

Die zwei Expertenbarometer-Fragen an die Besucher lauteten im Detail:

"Sind Sie der Meinung, dass Deutschland bzgl. der erforderlichen Infrastruktur rechtzeitig für den großflächigen Einsatz alternativer Antriebe gewappnet sein wird?"

Hier waren 58 Prozent der Meinung, dass der Automobilstandort Deutschland noch nicht die strukturellen Rahmenbedingungen für den großflächigen Einsatz alternativer Antriebe bietet und massive Anpassungen geleistet werden müssen. 42 Prozent gaben dagegen eine positive Antwort.

"Was, glauben Sie, wird zukünftig das entscheidende Kriterium für den Kauf eines Autos sein? Spielen dabei eher Emotionen oder schlichtweg Effizienz die entscheidende Rolle?"

Hierzu meinten 81 Prozent, dass Emotionalität den entscheidenden Kaufimpuls gibt - 19 Prozent sehen Effizienz als dominierendes Anschaffungskriterium. Insbesondere für die aufstrebenden Märkte bietet diese Kombination interessante Ansatzpunkte.

Um Wettbewerbsfaktoren besser zu verstehen, erarbeitet Deloitte aktuell eine Studie zum Thema "Global competitiveness in Manufacturing" und befragt weltweit CEOs führender Fertigungsunternehmen unterschiedlichster Branchen in über 25 Ländern. Hierbei stehen die aktuelle sowie zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Sektors und dessen länderspezifische Besonderheiten im Fokus. Ziel ist es, richtungsweisende Treiber für die Fertigungs- und Zulieferindustrien aufzuzeigen, Handlungsempfehlungen für die nächsten Jahre abzuleiten und das Bewusstsein für lokale Absatzmärkte zu stärken. Die Teilnahme an der Befragung ist für Führungskräfte noch bis zum 27. November 2009 möglich. Die Studie wird voraussichtlich im Frühjahr 2010 veröffentlicht.

Nach der IAA stellt der Automobilwoche-Kongress eine der wichtigsten Kommunikationsplattformen für Entscheidungsträger und Automotive-Spezialisten dar. Er fand bereits zum dritten Mal statt. Namenhafte Branchenvertreter referierten neben dem Leitthema "Die Branche zwischen Standardisierung und Komplexität" auch über "Globalisierung in Zeiten knapper Ressourcen" und "Innovation und Kreativität im Automobilvertrieb". Rund 350 Teilnehmer waren in diesem Jahr im Berliner Marriott Hotel vor Ort.

Weitere Details zum Expertenbarometer und dem Automobilwoche-Kongress finden Sie unter http://www.presseportal.de/go2/Expertenbarometer und www.automobilwoche-kongress.de .

Informationen zum CEO Survey "Global competitiveness in Manufacturing" erhalten Sie unter http://www.deloitte.com/globalcompetitiveness .

Über Deloitte

Deloitte erbringt Dienstleistungen aus den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Corporate Finance für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen. Mit einem Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 140 Ländern verbindet Deloitte erstklassige Leistungen mit umfassender regionaler Marktkompetenz und verhilft so Kunden in aller Welt zum Erfolg. "To be the Standard of Excellence" - für über 168.000 Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsame Vision und individueller Anspruch zugleich.

Die Mitarbeiter von Deloitte haben sich einer Unternehmenskultur verpflichtet, die auf vier Grundwerten basiert: erstklassige Leistung, gegenseitige Unterstützung, absolute Integrität und kreatives Zusammenwirken. Sie arbeiten in einem Umfeld, das herausfordernde Aufgaben und umfassende Entwicklungsmöglichkeiten bietet und in dem jeder Mitarbeiter aktiv und verantwortungsvoll dazu beiträgt, dem Vertrauen von Kunden und Öffentlichkeit gerecht zu werden.

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu, einen Verein schweizerischen Rechts, und/oder sein Netzwerk von Mitgliedsunternehmen. Jedes dieser Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig. Eine detaillierte Beschreibung der rechtlichen Struktur von Deloitte Touche Tohmatsu und seiner Mitgliedsunternehmen finden Sie auf www.deloitte.com/de/UeberUns .

© 2009 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
Member of Deloitte Touche Tohmatsu

Isabel Milojevic | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.deloitte.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index tritt auf der Stelle
24.11.2016 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Lemgoer Wissenschaftler wollen smarte Banknote realisieren
08.11.2016 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops