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Vernetztes Fahren - neues E-Mobilityprojekt

03.09.2013
Neues E-Mobilitätsprojekt erforscht die innovative Verknüpfung von Angeboten und Diensten der Elektromobilität

Vernetzt und elektrisch – so könnte man den Stadtverkehr der Zukunft beschreiben. Durch den Einsatz von Elektro-Bussen oder -Autos und Pedelecs (E-Fahrrädern) ist ein rein elektrisches Vorankommen keine Illusion mehr. Das DAI-Labor der Technischen Universität Berlin arbeitet zusammen mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft in dem Projekt „Erweiterte und adaptive Elektromobilitätsdienste:

Technologie, Entwicklung, Bereitstellung“ seit Juni 2013 an einer Lösung für die Vernetzung verschiedener Angebote der Elektromobilität. Beispielsweise soll sich ein Nutzer oder eine Nutzerin durch eine Smartphone-App eine individuelle Route der Elektromobilität mit verschiedenen Verkehrsmitteln zusammenstellen können.

Dabei sollen nicht nur E-Mobilitätsdienste, wie zum Beispiel e-Carsharing und Pedelec-Verleih miteinander vernetzt werden, sondern auch weitere Daten- und Informationsdienste, wie etwa Abrechnungssysteme, kompatibel gestaltet werden. Möglichst viele Angebote von Diensten der E-Mobilität sowie der Daten- und Informationsdienste sollen dann für den Nutzer und die Nutzerin durch eine Applikation verfügbar und jederzeit abrufbar sein. Somit erhalten Nutzerinnen und Nutzer über eine einzelne Anwendung alle nötigen Informationen, können Reservierungen und Buchungen insbesondere für Ladesäulen, Elektromobile und Pedelecs vornehmen sowie ihre Abrechnungen einsehen.

Neben dem DAI-Labor arbeiten in dem Projekt des Internationalen Schau-fensters Elektromobilität Berlin-Brandenburg Orga Systems GmbH, BOSCH Software Innovations GmbH und InnoZ (Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel gGmbH) sowie die BVG (Berliner Verkehrsgesellschaft) und DB Fuhrpark Service GmbH als Partner zusammen. Die Koordination des Schaufenster-Projekts liegt bei der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO.

Das Internationale Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg wird von der Bundesregierung sowie den Ländern Berlin und Brandenburg für die Dauer von drei Jahren im Rahmen der Schaufensterinitiative des Bundes gefördert. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Mio. € bereit. In dem groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt.

Zum DAI-Labor:
Das „Distributed Artificial Intelligence Laboratory“ ist eine Einrichtung der Technischen Universität Berlin. Unter der Leitung von Prof. Dr. Sahin Albayrak und dem Lehrstuhl „Agententechnologien in betrieblichen Anwendungen und der Telekommunikation“ hat sich das Labor der Aufgabe gestellt, Forschung greifbar zu machen. Das Ziel des Labors ist es, Wissenschaft in die Gesellschaft, in Unternehmen und die Industrie zu tragen und den Alltag mit intelligenten Dienstleistungen und Systemen zu unterstützen. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet das DAI-Labor auf mehreren ineinandergreifenden Ebenen: den Kompetenzzentren, die auf der Forschungsebene agieren, den Anwendungszentren, welche die Systemebene als Schwerpunkt fokussieren, sowie den Living Labs, die die Forschungsergebnisse in einer realen Umgebung präsentieren. Das DAI-Labor gehört zu den größten Forschungseinrichtungen im Bereich „Smart Services and Smart Systems“ in Deutschland und beschäftigt inzwischen mehr als 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Homepage: www.dai-labor.de

Claudia Hodurek

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Johannes Fähndrich, TU Berlin, Fakultät IV – Elektrotechnik & Informatik, Projektkontakt DAI-Labor, E-Mail: Johannes.faehndrich@dai-labor.de, Tel.: 030 / 314 -74 034

Claudia Hodurek, TU Berlin, Fakultät IV – Elektrotechnik & Informatik, Pressekontakt DAI-Labor, E-Mail: claudia.hodurek@dai-labor.de, Tel.: 030/314 -74 016

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.dai-labor.de
http://www.tu-berlin.de/

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