Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IPRI-Forschungsprojekt „ÖkoStar“ ist gestartet

21.11.2013
Am 1. November 2013 startete das Forschungsprojekt „ÖkoStar - Entwicklung und Durchsetzung von ökologischen Standards in Stückgutkooperationen (SGK) aus Sicht der Systemzentrale“.

Im Rahmen dieses vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projekts sollen ökologische Standards entwickelt und durchgesetzt werden, die über den CO2 Ausweis hinausgehen. Durch diese Standards sollen neuartige Kundenanforderungen erfüllt und die Wettbewerbsfähigkeit von SGK gesteigert werden. Durchgeführt wird das Projekt durch das International Performance Research Institute (IPRI) und der Technischen Universität Hamburg-Harburg - Institut für Logistik und Unternehmensführung (LogU).

>Trend zur Ökologieorientierung in Unternehmensnetzwerken Aufgrund der zunehmenden Rolle des ökologieorientierten unternehmerischen Handelns in der öffentlichen und politischen Diskussion, steigen die Anforderungen an die Unternehmen und Organisationen in der Wirtschaft. Da sich logistische Entscheidungen in der Lieferkette in allen wertschöpfenden Sektionen durch Emissionen negativ auf die Umwelt auswirken, ergeben sich in der Logistik große Einsparpotenziale.

SGK stellen eine spezifische Form der strategischen Allianz im Sektor der Stückgut-Logistikdienstleistungen dar. Auch bei dieser speziellen Form werden kundenseitig im zunehmenden Maß ökologische Ansprüche gestellt. Beispiele hierfür sind die Ausweisung und Optimierung des Carbon Footprint sowie die Einführung effektiver und effizienter Prozesse. Mit der Einführung eines netzwerkweiten ökologischen Standards wären diese Ansprüche mit Hilfe eines systematischen und strategischen Ansatzes umsetzbar.

>Herausforderungen: Standardentwicklung und Umsetzung Das Forschungsprojekt ÖkoStar adressiert die Etablierung einer Standardisierung auf Netzwerkebene. Die Entwicklung und Umsetzung von Standards muss aus Sicht der Systemzentralen (den Betreibern von SGK) erfolgen, welche meist jedoch aus wenigen Mitarbeitern bestehen und nicht die Kapazitäten für ein solches Unterfangen haben. Dieses Forschungsprojekt adressiert daher die Entwicklung und Etablierung eines ökologischen Standards auf Kooperationsebene. Dabei werden im Projektverlauf vier Ergebnisbausteine erarbeitet:

1. Ein Konzept zur ökologischen Standardentwicklung
2. Ein Konzept zur Standardumsetzung auf strategischer Ebene
3. Ein Konzept zur Standardumsetzung auf der operativen Ebene
4. Ein Konzept zum Messen und Berichten der Ergebnisse der Standardumsetzung
>Lösungen werden praxisorientiert erarbeitet Gemeinsam mit kleinen und mittelständischen Unternehmen erarbeiten das International Performance Research Institute (IPRI) und die Technische Universität Hamburg-Harburg - Institut für Logistik und Unternehmensführung (LogU) bis Oktober 2015 praxisorientierte Lösungen zur ökologischen Standardentwicklung und -umsetzung. Die in den durch SGK und Beratungsunternehmen verwendet werden. Konkret werden die Ergebnisse zusammengeführt zu:

1. einem Praxishandbuch, welches der Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt wird,

2. einem softwarebasierten Demonstrator, der die vereinfachte und aufwandsarme
Umsetzung unterstützt
3. sowie zu Katalogen, welche die Maßnahmen und Kennzahlen auflisten.
>Unternehmen können noch teilnehmen Das Projekt richtet sich speziell an kleine und mittelständische Unternehmen, für die eine Teilnahme von größtem Nutzen ist. Interessenten können davon profitieren von Beginn an mit in das Projekt einbezogen zu werden und Ergebnisse ihres spezifischen Anwendungskontexts zu diskutieren. Interessierte Unternehmen können sich daher jederzeit bei IPRI bezüglich einer Mitarbeit melden.

Das IGF-Vorhaben 17936 N der Forschungsvereinigung Bundesvereinigung Logistik e.V. – BVL, Schlachte 31, 28195 Bremen, wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Ansprechpartner:
International Performance Research Institute gGmbH
Dipl.-Wirtsch.-Inf. Sebastian Berlin
Königstraße 5
D-70173 Stuttgart
Telefon: 0711-6203268-8001
Telefax: 0711-6203268-1045
E-Mail: sberlin@ipri-institute.com
Über IPRI:
Das International Performance Research Institute (IPRI) ist eine gemeinnützige Forschungsgesellschaft auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth und Prof. Dr. Mischa Seiter betreibt das Institut international angelegte Forschung mit dem Schwerpunkt auf Controlling sowie Performance Measurement und Management von Unternehmen und Unternehmensnetzwerken sowie öffentlichen Organisationen. Im Mittelpunkt steht die Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten und Studien.

Prof. Dr. Mischa Seiter | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipri-institute.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Smarte Datenanalyse für Verkehr in Stuttgart
28.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa
22.02.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise