Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

E-Mobilität im Wirtschaftsverkehr

13.02.2014
Schaufenster-Projekt „Smart e-User“ erforscht den Einsatz von Modellen der Elektromobilität

Eine elektronische Postzustellung, die aber nicht in Form von E-Mail oder „WhatsApp“ erfolgt, sondern durch den Einsatz von elektrisch getriebenen Autos, wird ab März 2014 in einem Pilottest mit 20 E-Fahrzeugen von Deutsche Post DHL untersucht. Involviert sind dabei unter anderem das DAI-Labor, der Bereich Logistik als Konsortialführer sowie das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung – allesamt Einrichtungen der Technischen Universität Berlin.

Der Einsatz von Elektromobilität findet in der allgemeinen Bevölkerung zunehmend Aufmerksamkeit und Interesse. Recht unerforscht ist jedoch der Bereich des Wirtschaftsverkehrs, wie er in dem Schaufenster-Projekt „Smart e-User“ untersucht wird. In dem Pilotprojekt, das in Kooperation mit der Deutschen Post AG an sechs Standorten in und um Berlin durchgeführt wird, werden die E-Fahrzeuge tagsüber in der Postzustellung eingesetzt und über Nacht an den Stützpunkten aufgeladen.

In weiteren Pilotprojekten, die unter anderem mit Partnern wie MEDIAVITA Häuslicher Pflegedienst GmbH, DEKRA e.V. oder VDTÜV organisiert werden, werden elektrische Fahrzeug-Modelle zum Beispiel von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen genutzt, die Patienten oder Kunden zu Hause besuchen und betreuen. Anders als beim DHL-Piloten, werden diese Autos nicht nur über Nacht, sondern zu jeder Zeit an verfügbaren RWE-Ladesäulen mit Strom aufgeladen.

Hintergrund des Projektes ist es, ein Konzept für eine elektrische Stadtlogistik zu entwickeln, das die vollständige Integration von E-Fahrzeugen im Güter- und Personenwirtschaftsverkehr sowie Nutzungsmöglichkeiten im alltäglichen Stadtverkehr einbezieht. Das Ziel dabei ist, die im Wirtschaftsverkehr essentielle Tourenplanung zu optimieren und um eine Ladeplanung und -steuerung zu erweitern. Als Partner engagieren sich neben den drei genannten Einrichtungen der TU Berlin und Deutsche Post DHL das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die VIOM GmbH sowie die assoziierten Partner MEDIAVITA GmbH, DEKRA e.V. und VDTÜV.

Das Projekt „Smart e-User“ ist eines von rund 30 Kernprojekten im Schaufenster Elektromobilität Berlin Brandenburg und wird mit circa 1,5 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung gefördert.

Zum DAI-Labor:
Das „Distributed Artificial Intelligence Laboratory“ ist eine Einrichtung der TU Berlin. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h. c. Sahin Albayrak und dem Lehrstuhl „Agententechnologien in betrieblichen Anwendungen und der Telekommunikation“ hat sich das Labor der Aufgabe gestellt, Forschung greifbar zu machen.

Ziel des Labors ist es, Wissenschaft in die Gesellschaft, in Unternehmen und die Industrie zu tragen und den Alltag mit intelligenten Dienstleistungen und Systemen zu unterstützen. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet das DAI-Labor auf mehreren ineinandergreifenden Ebenen: den Kompetenzzentren, die auf der Forschungsebene agieren, den Anwendungszentren, welche die Systemebene als Schwerpunkt fokussieren sowie den Living Labs, die die Forschungsergebnisse in einer realen Umgebung präsentieren.

Das DAI-Labor gehört zu den größten Forschungseinrichtungen im Bereich „Smart Services and Smart Systems“ in Deutschland und beschäftigt inzwischen mehr als 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Dipl.-Ing. Denis Pozo, E-Mail: denis.pozo@dai-labor.de, Tel.: 030/314-74018, Fax: -74003 (Projektkontakt) und Claudia Hodurek, E-Mail: claudia.hodurek@dai-labor.de, Tel.: 030/314-74016, Fax: -74003 (Pressekontakt)

Die Medieninformation der TU Berlin im Überblick:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
Service für Journalistinnen und Journalisten:
Aufnahme in den Medienverteiler: www.tu-berlin.de/?id=1888
Veranstaltungen: www.tu-berlin.de/?id=115296
Forschungsberichte: www.tu-berlin.de/?id=113453
TU Berlin bei twitter: www.twitter.com/TUBerlin_PR
TU Berlin bei youtube: www.youtube.com/tuberlintv

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Intelligente Planung und Steuerung für mehr Effektivität und Effizienz bei Autoumschlag in Häfen
14.09.2017 | BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik

nachricht Umweltfreundliches Segway toppt Rad und Auto bei kurzen Strecken
08.09.2017 | Hochschule Heilbronn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften