Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationspreis der Deutschen Tourismuswirtschaft verliehen.

18.03.2002


Auf der Eröffnungsfeier der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin am Samstag, 16. März 2002, hat der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) den diesjährigen Innovationspreis der Deutschen Tourismuswirtschaft an das Unternehmen Airbus verliehen.

Dr. Erich Kaub, Präsident des BTW, würdigte in seiner Laudatio die Pionierleistung des Konzerns bei der Entwicklung des neuen Großraumflugzeugs A380: "Lange wurde die Konzeption einer neuen Flugzeuggeneration als Papierflieger belächelt. Aber Airbus hielt unbeirrt an seinem innovativen Projekt fest und wird mit dem neuen Superjumbo A380 auf dem Gebiet der Luftfahrt einen völlig neuen Standard für Flugreisen setzen", so Kaub. Für Airbus nahm Jürgen Thomas, Sonderberater des CEO, Mitglied des Vorstandes und ursprünglicher Chefentwickler der A380, den Preis in Empfang.

Drei Aspekte habe der BTW nach den Worten von Dr. Kaub mit der Preisverleihung an Airbus ganz besonders herausheben wollen: die Bedeutung der Mobilität für den Tourismus sowie die zukunftsweisende Bedeutung dieses neuen Flugzeugtyps für die Luftfahrt und für die Nachhaltigkeit im Tourismus.

Das neue Großraumflugzeug A380 bietet eine um 10 bis 15 Prozent höhere Reichweite und um 15 bis 20 Prozent geringere Betriebskosten als das größte heute fliegende Flugzeug - bei gleichzeitig geringerem Kraftstoffverbrauch, sowie weniger Lärm- und Schadstoffemissionen. Mit dem breitesten Hauptdeck der Welt können die Fluggesellschaften bei fast 50 Prozent mehr verfügbarer Bodenfläche, aber nur 35 Prozent mehr Sitzen, deutlich verbesserten Reisekomfort anbieten. Die A380 hat in der Passagierversion eine Kapazität von 555 Fluggästen in drei Klassen sowie eine Reichweite von bis zu 14 800 km.

Für Anfang 2006 ist die Inbetriebnahme geplant, bislang liegen schon knapp 100 Bestellungen von Fluggesellschaften vor. Allein in Deutschland will Airbus hierfür unter Einbeziehung der Zulieferindustrie über 10.000 Arbeitsplätze schaffen.

In der Laudatio würdigte der BTW-Präsident auch die Rolle der ITB: "Zu den Stärken einer Branche zählt immer wieder ihre Innovationsfähigkeit. Als der Treffpunkt der internationalen Tourismuswirtschaft ist die ITB die ideale Präsentationsplattform für herausragende Leistungen und die Innovationsfreude der Branche."

Als Preis überreichte Dr. Kaub eine Plastik der Bildhauerin Mechthild Ehmann. "Nichts symbolisiert unserer Meinung nach besser Ihr Engagement: Die markante aufstrebende Form steht für den Mut und die Entschlossenheit, mit dem Airbus den Aufbruch in eine neue Flugzeugära angegangen ist," so der BTW-Präsident in seiner Rede.

Der Innovationspreis der Deutschen Tourismuswirtschaft wurde vor drei Jahren vom BTW ins Leben gerufen. Mit ihm werden Persönlichkeiten, Unternehmen oder Verbände ausgezeichnet, die der Tourismuswirtschaft als Vordenker und Wegbereiter ihre eigene innovative Prägung verliehen haben. Die vorherigen Preisträger sind Dr. Michael Frenzel, Vorstandsvorsitzender der Preussag AG, und Paul M. McManus, CEO der Leading Hotels of the World. Dr. Michael Frenzel wurde für seine Verdienste bei der Umstrukturierung eines Industriekonzerns in ein Dienstleistungsunternehmen ausgezeichnet, Paul McManus für sein Marketingkonzept "Luxury Alliance".

Jutta Lieneke-Berns | ots

Weitere Berichte zu: ITB

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Wirtschaftlicher Betrieb von Oberleitungs-Lkw ist möglich – aber es gibt relevante Hürden
08.05.2017 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

nachricht Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette
25.04.2017 | BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten